Paediatrie » Allgemeinpädiatrie

»

Aktuelle Empfehlungen zur Beikosternährung

Baby wird mit Löffel gefüttert

Quelle: © bernardbodo – stock.adobe.com

Aktuelle Empfehlungen zur Beikosternährung

Fachartikel

Paediatrie

Allgemeinpädiatrie

mgo medizin

mgo medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: pädiatrische praxis

Evidenzbasierte Grundlagen und praktische Umsetzung im Säuglingsalter

Die Einführung der Beikost ist ein häufiges Beratungsthema in der allgemeinpädiatrischen Praxis. Dieser Beitrag fasst den aktuellen evidenzbasierten Wissensstand zur Beikosternährung zusammen und erläutert den optimalen Zeitpunkt der Beikosteinführung, entwicklungsneurologische Reifezeichen, die Auswahl geeigneter Lebensmittel, Aspekte der Allergieprävention, Getränkeempfehlungen, besondere Ernährungsformen wie vegetarische und vegane Kost sowie häufige Fehlannahmen.

Zusammenfassung

Die Einführung der Beikost stellt einen zentralen Meilenstein im ersten Lebensjahr dar und ist ein häufiges Beratungsthema in der allgemeinpädiatrischen Praxis. Der vorliegende Übersichtsartikel richtet sich gezielt an niedergelassene Kinderärztinnen und -ärzte sowie Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner und fasst den aktuellen evidenzbasierten Wissensstand zur Beikosternährung zusammen. Grundlage bilden die österreichischen Beikostempfehlungen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) sowie die Empfehlungen der European Society for Paediatric Gastroenterology, Hepatology and Nutrition (ESPGHAN), ergänzt durch aktuelle Daten der European Food Safety Authority (EFSA), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und relevanter systematischer Übersichtsarbeiten. Der Artikel behandelt ausführlich den optimalen Zeitpunkt der Beikosteinführung, die Rolle entwicklungsneurologischer Reifezeichen, die Auswahl geeigneter und ungeeigneter Lebensmittel, Aspekte der Allergieprävention, Getränkeempfehlungen sowie besondere Ernährungsformen wie vegetarische und vegane Kost. Ein eigener Schwerpunkt liegt auf häufigen Mythen und Fehlannahmen in der Elternberatung sowie auf der präventiven Bedeutung der Beikost für spätere Ernährungsgewohnheiten sowie die Prävention von Adipositas und Karies.

Autorin: N. Haiden (Klinik für Klinische Pharmakologie, Medizinische Universität Wien)

Der Originalbeitrag zu diesem Thema wurde veröffentlicht in pädiatrische praxis 2026; 104 (2): 168–175.

ZUM VOLLSTÄNDIGEN ARTIKEL

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt benutzt einen virtuellen Touchscreen und tippt auf die Abkürzung: SMA

SMA: Ausblick nach acht Jahren genbasierter Therapien in Deutschland

Fachartikel

Acht Jahre nach Einführung genbasierter Therapien hat sich das Bild der spinalen Muskelatrophie (SMA) grundlegend gewandelt. Dank Neugeborenenscreening und früher, zielgerichteter Behandlung erreichen viele Kinder motorische Meilensteine, die vorab unerreichbar waren.

Paediatrie

Neuropädiatrie

Neurologie

Beitrag lesen
Medizinische Fachkraft, die auf einem Laptop tippt, überlagert mit einem Netzwerk aus Gehirnscans und medizinischen Daten. KI, großer medizinischer Scanner, CT und MRT im Hintergrund.

Künstliche Intelligenz in der pädiatrischen Radiologie

Fachartikel

Künstliche Intelligenz gewinnt in der pädiatrischen Radiologie zunehmend an Bedeutung: Anwendungen reichen von der Knochenalterbestimmung über die Frakturerkennung bis hin zur Reduktion der Strahlenbelastung. Doch Kinder benötigen spezifische KI-Modelle, denn an Erwachsenen trainierte Modelle stoßen hier an ihre Grenzen.

Paediatrie

Radiologie

Beitrag lesen
Ultraschalluntersuchung des Abdomens bei einem Mädchen in Seitenlage auf einer Untersuchungsliege

Pädiatrische Urolithiasis – eine Erkrankung mit zunehmender Relevanz?

Fachartikel

Die Urolithiasis im Kindes- und Jugendalter nimmt weltweit zu. Dieser Übersichtsartikel beleuchtet aktuelle epidemiologische Entwicklungen, diagnostische Strategien und therapeutische Konzepte der pädiatrischen Urolithiasis.

Paediatrie

Urologie & Nephrologie

Beitrag lesen