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Übelkeit nach dem Essen

Frau hält sich an den Bauch, durch schmerzen

Übelkeit nach dem Essen

Magen-Darm

mg° medizin

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14 MIN

Was ist Übelkeit nach dem Essen?

Übelkeit, medizinisch auch Nausea genannt, ist ein unangenehmes Gefühl im Oberbauch, das häufig mit dem Drang zum Erbrechen einhergeht. Laut Gesundheitsinformation.de handelt es sich um eine Schutzreaktion des Körpers: Er signalisiert, dass etwas nicht stimmt.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Übelkeit und Erbrechen. Während Übelkeit meist ein Vorbote ist und sich als flaues Gefühl, Druckgefühl oder Unwohlsein äußert, ist Erbrechen eine aktive Entleerung des Mageninhalts. Der Körper versucht damit, sich von möglicherweise schädlichen Stoffen zu befreien.

Wann tritt sie auf?

Tritt die Übelkeit speziell nach dem Essen auf, sprechen Mediziner von postprandialer Übelkeit. Sie kann direkt während oder unmittelbar nach der Mahlzeit auftreten, manchmal aber auch erst ein bis zwei Stunden später. Der zeitliche Abstand kann wichtige Hinweise auf die zugrunde liegende Ursache geben.

Begleitsymptome

Begleitet wird die Übelkeit nach dem Essen häufig von weiteren Symptomen:

  • Völlegefühl und aufgeblähter Bauch
  • Aufstoßen und Sodbrennen
  • Bauchschmerzen oder Druckgefühl im Oberbauch
  • Schwindel, Kopfschmerzen oder Appetitlosigkeit

Häufige Ursachen für Übelkeit nach dem Essen

Die Gründe für Übelkeit nach dem Essen sind vielfältig und reichen von harmlosen Verdauungsproblemen bis zu ernsteren Erkrankungen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie weist darauf hin, dass eine genaue Diagnose wichtig ist.

Überlastung des Magens

Zu den häufigsten Ursachen gehört eine Überlastung des Magens: Wer zu schnell, zu viel oder sehr fettreich isst, fordert sein Verdauungssystem heraus. Der Magen ist überfordert, und es kommt zu Völlegefühl und Übelkeit. Besonders schwer verdauliche, fettige oder stark gewürzte Speisen können den Magen reizen und Beschwerden auslösen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind eine weitere häufige Ursache. Bei einer Laktoseintoleranz, Fruktosemalabsorption oder Glutenunverträglichkeit reagiert der Körper auf bestimmte Nahrungsbestandteile mit Verdauungsbeschwerden, zu denen auch Übelkeit zählt.

Anders als bei einer Allergie, die durch eine Immunreaktion gekennzeichnet ist und schwere Symptome auslösen kann, handelt es sich bei Unverträglichkeiten um Verdauungsstörungen, die meist weniger dramatisch, aber sehr belastend sein können. Das Robert Koch-Institut informiert umfassend über Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Reizmagen (funktionelle Dyspepsie)

Ein Reizmagen, medizinisch funktionelle Dyspepsie genannt, ist eine häufige Ursache für wiederkehrende Übelkeit nach dem Essen. Betroffene leiden unter Oberbauchschmerzen, Völlegefühl, frühem Sättigungsgefühl und Übelkeit, ohne dass eine organische Erkrankung festgestellt werden kann.

Der Magen reagiert überempfindlich, und die normale Magenbewegung ist gestört. Laut Gesundheitsinformation.de können Stress und psychische Belastungen beim Reizmagen eine wichtige Rolle spielen.

Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Eine Magenschleimhautentzündung, auch Gastritis genannt, führt ebenfalls häufig zu Übelkeit nach dem Essen. Dabei ist die Schleimhaut, die den Magen von innen auskleidet, entzündet und gereizt.

Typische Symptome sind Schmerzen oder ein Druckgefühl im Oberbauch, Aufstoßen und Übelkeit, die besonders nach dem Essen auftreten. Auslöser können unter anderem Stress, Alkohol, bestimmte Medikamente oder eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori sein.

Refluxkrankheit

Bei einem Reflux fließt Mageninhalt, einschließlich Magensäure, zurück in die Speiseröhre. Dies verursacht typischerweise Sodbrennen, ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein und gelegentlich auch Übelkeit nach dem Essen. Die Beschwerden verschlimmern sich oft beim Hinlegen oder Bücken nach einer Mahlzeit.

Magen-Darm-Infekte und Lebensmittelvergiftung

Auch Magen-Darm-Infekte durch Viren, Bakterien oder Parasiten können Übelkeit und Erbrechen auslösen. Diese Infektionen gehen meist mit weiteren Symptomen wie Durchfall, Bauchschmerzen und Fieber einher.

Eine Lebensmittelvergiftung durch verdorbene Nahrung zeigt sich ebenfalls durch plötzliche Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Bauchkrämpfe, die wenige Stunden nach dem Essen auftreten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt wichtige Hinweise zur Lebensmittelsicherheit.

Stress und psychische Belastungen

Stress und psychische Belastungen wirken sich direkt auf den Magen-Darm-Trakt aus. Bei Angst, Nervosität oder anhaltender Anspannung kann es zu Magenbeschwerden und Übelkeit kommen, besonders nach dem Essen.

Die Verbindung zwischen Kopf und Bauch ist enger, als viele denken – nicht umsonst sprechen wir von „Bauchgefühl“ oder davon, dass uns etwas „auf den Magen schlägt“. Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin beschreibt diese Zusammenhänge ausführlich.

Weitere Ursachen

  • Medikamente: Bestimmte Arzneimittel können als Nebenwirkung Übelkeit auslösen, darunter Schmerzmittel, Antibiotika oder Medikamente zur Chemotherapie
  • Schwangerschaft: Hormonelle Veränderungen führen dazu, dass vielen Frauen besonders in den ersten drei Monaten nach dem Essen übel wird
  • Gallenbeschwerden: Probleme mit der Gallenblase oder den Gallenwegen können ebenfalls Übelkeit nach fettem Essen verursachen

Wie wird die Ursache festgestellt?

Das ärztliche Gespräch

Wenn Sie regelmäßig nach dem Essen unter Übelkeit leiden, sollten Sie dies ärztlich abklären lassen. Der erste Schritt ist ein ausführliches Gespräch, in dem Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nach Ihren Beschwerden, deren Häufigkeit und Begleitumständen fragt.

  • Wann tritt die Übelkeit nach dem Essen auf?
  • Direkt danach oder erst später?
  • Welche Lebensmittel haben Sie gegessen?Gibt es weitere Beschwerden wie Schmerzen, Durchfall oder Sodbrennen?
  • Wie häufig treten die Symptome auf?

Beschwerdetagebuch führen

Ein Beschwerdetagebuch kann bei der Diagnose sehr hilfreich sein. Notieren Sie über einige Wochen, was Sie gegessen haben, wann die Übelkeit auftrat und wie stark sie war. So lassen sich Muster erkennen und mögliche Auslöser wie bestimmte Nahrungsmittel oder Stresssituationen identifizieren.

Diagnostische Untersuchungen

Je nach Verdacht können verschiedene Untersuchungen folgen:

  • Atemtests: Bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit (Laktose, Fruktose)
  • Magenspiegelung: Gibt Aufschluss über Gastritis, Magengeschwür oder Reflux
  • Blutuntersuchungen: Zeigen Entzündungswerte oder Hinweise auf Infektionen
  • Ultraschall: Zum Ausschluss von Erkrankungen der Leber, Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse

Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten bietet Leitlinien zur Diagnostik.

Was hilft bei Übelkeit nach dem Essen?

Sofortmaßnahmen bei akuter Übelkeit

Wenn die Übelkeit akut auftritt, helfen oft schon einfache Maßnahmen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt:

  • Ruhe bewahren: Setzen oder legen Sie sich hin
  • Frische Luft: Öffnen Sie ein Fenster oder gehen Sie nach draußen
  • Tief atmen: Ruhige Atemzüge helfen, den Körper zu entspannen
  • Kleidung lockern: Besonders am Bauch, um den Druck auf den Magen zu verringern
  • Nicht hinlegen: Bleiben Sie wenn möglich in aufrechter Position

Bewährte Hausmittel gegen Übelkeit

Heilsame Tees

Bewährte Hausmittel gegen Übelkeit nach dem Essen sind vor allem Tees. Ingwertee wirkt beruhigend auf den Magen und lindert Übelkeit – kauen Sie ein kleines Stück frische Ingwerwurzel oder bereiten Sie einen Tee daraus zu.

Auch Pfefferminztee, Fencheltee und Kamillentee wirken entspannend, krampflösend und entzündungshemmend. Trinken Sie die Tees in kleinen Schlucken und lauwarm. Die Apotheken Umschau beschreibt die Wirkung von Heilpflanzen ausführlich.

Wärme

Wärme tut dem gereizten Magen gut. Eine Wärmflasche, ein warmer Bauchwickel oder ein Körnerkissen auf dem Oberbauch können Krämpfe lösen und die Beschwerden lindern.

Akupressur

Akupressur kann ebenfalls helfen: Drücken Sie sanft auf den Punkt etwa drei Fingerbreit unterhalb des Handgelenks an der Innenseite des Unterarms. Diese Technik wird auch bei Reiseübelkeit erfolgreich eingesetzt.

Die richtige Ernährung nach Übelkeit

Verzichten Sie nach einer Übelkeitsepisode zunächst auf Essen, bis sich Ihr Magen beruhigt hat. Beginnen Sie dann vorsichtig mit leicht verdaulichen Speisen:

  • Zwieback oder trockenes Weißbrot
  • Salzstangen oder Brezeln
  • Klare Brühe
  • Pürierter Apfel oder geriebene Karotte
  • Banane

Vermeiden Sie für einige Zeit fettreiche, schwere, scharfe oder stark gewürzte Speisen sowie Alkohol, Kaffee und Rohkost.

Medikamentöse Behandlung

Bei anhaltender oder starker Übelkeit können auch Medikamente helfen. In der Apotheke sind rezeptfreie Präparate mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat erhältlich, die den Brechreiz lindern.

Sprechen Sie jedoch mit Ihrem Arzt oder Ihrer Apothekerin, welches Mittel für Sie geeignet ist, besonders wenn Sie andere Medikamente einnehmen oder schwanger sind. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen informiert über Behandlungsmöglichkeiten.

So lindern Sie Übelkeit nach dem Essen schnell – Schritt für Schritt

  1. Sofort Ruhe gönnen: Unterbrechen Sie die Mahlzeit und setzen Sie sich bequem hin
  2. Frische Luft holen: Öffnen Sie ein Fenster oder gehen Sie kurz nach draußen
  3. Tief durchatmen: Atmen Sie langsam und tief durch die Nase ein und durch den Mund aus
  4. Ingwertee trinken: Bereiten Sie einen frischen Ingwertee zu und trinken Sie ihn in kleinen Schlucken
  5. Wärme anwenden: Legen Sie eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen auf den Oberbauch
  6. Akupressurpunkt nutzen: Drücken Sie sanft den Punkt am Handgelenk (drei Finger breit unterhalb)
  7. Leichte Kost wählen: Wenn die Übelkeit nachlässt, beginnen Sie mit Zwieback oder Brühe

Vorbeugung: So vermeiden Sie Übelkeit nach dem Essen

Ernährungsweise anpassen

Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie Übelkeit nach dem Essen oft vorbeugen. Die Ernährungsweise spielt dabei eine zentrale Rolle:

  • Langsam essen: Nehmen Sie sich Zeit und kauen Sie gründlich
  • Kleine Portionen: Verteilen Sie mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag
  • Fettarme Kost: Meiden Sie sehr fettreiche, schwere oder stark gewürzte Speisen
  • Trigger meiden: Achten Sie darauf, welche Lebensmittel Beschwerden auslösen
  • Ausreichend trinken: Aber nicht große Mengen direkt zu den Mahlzeiten

Bewegung und Ruhe nach dem Essen

Bewegung nach dem Essen kann die Verdauung anregen und Beschwerden vorbeugen. Ein kurzer Spaziergang ist ideal – vermeiden Sie jedoch anstrengende körperliche Aktivität direkt nach einer Mahlzeit.

Legen Sie sich nicht unmittelbar nach dem Essen hin, da dies Reflux begünstigen kann. Warten Sie mindestens zwei bis drei Stunden.

Stressmanagement

Stressmanagement ist ein wichtiger Baustein der Vorbeugung. Chronischer Stress schlägt auf den Magen. Sorgen Sie für regelmäßige Entspannungsphasen, ausreichend Schlaf und Ausgleich zum Alltag.

Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Atemübungen können helfen, Stress abzubauen und die Magen-Darm-Gesundheit zu fördern. Die Techniker Krankenkasse bietet Informationen zu Stressbewältigung.

Lebensmittelhygiene beachten

Achten Sie auf die Qualität und Frische Ihrer Lebensmittel, um Lebensmittelvergiftungen zu vermeiden:

  • Lagern Sie verderbliche Waren im Kühlschrank
  • Beachten Sie Haltbarkeitsdaten
  • Waschen Sie Obst und Gemüse gründlich
  • Achten Sie auf die richtige Zubereitung, besonders bei Fleisch und Fisch

Leben mit wiederkehrender Übelkeit

Umgang mit chronischen Beschwerden

Wenn Sie häufiger unter Übelkeit nach dem Essen leiden, kann dies belastend sein und die Lebensqualität einschränken. Viele Betroffene entwickeln Ängste vor bestimmten Situationen oder Lebensmitteln.

Wichtig ist: Sie sind nicht allein, und es gibt Hilfe. Sprechen Sie offen mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über Ihre Beschwerden. Auch wenn keine organische Ursache gefunden wird, sind Ihre Symptome real und ernst zu nehmen.

Behandlungsansätze bei funktionellen Störungen

Bei funktionellen Störungen wie dem Reizmagen kann eine Kombination aus Ernährungsanpassung, Stressbewältigung und gegebenenfalls medikamentöser Therapie helfen.

Manchmal ist auch eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll, besonders wenn Stress oder Angst eine Rolle spielen. Der Austausch mit anderen Betroffenen, etwa in Selbsthilfegruppen, kann ebenfalls unterstützend wirken.

Tagebuch weiterführen

Führen Sie Ihr Beschwerdetagebuch weiter, um Auslöser zu identifizieren und Fortschritte zu dokumentieren. Viele Menschen finden durch geduldiges Ausprobieren und Anpassen ihrer Gewohnheiten einen Weg, mit den Beschwerden umzugehen und ihre Lebensqualität zurückzugewinnen.

Ein ermutigender Ausblick

Übelkeit nach dem Essen ist ein weit verbreitetes Symptom, das in den meisten Fällen harmlos ist und sich gut behandeln lässt. Mit dem richtigen Verständnis der Ursachen, gezielten Maßnahmen und gegebenenfalls ärztlicher Unterstützung können Sie die Beschwerden in den Griff bekommen.

Hören Sie auf Ihren Körper, nehmen Sie Ihre Symptome ernst und scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Viele Betroffene erleben nach einiger Zeit eine deutliche Besserung oder sogar ein vollständiges Verschwinden der Beschwerden.

Der Weg dorthin erfordert manchmal Geduld, aber er lohnt sich. Mit einer angepassten Ernährung, Stressbewältigung und einem achtsamen Umgang mit sich selbst können Sie Ihre Lebensqualität spürbar verbessern und wieder unbeschwert genießen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange dauert Übelkeit nach dem Essen normalerweise?

Leichte Übelkeit nach dem Essen klingt meist innerhalb von 30 Minuten bis zwei Stunden ab, besonders wenn Sie sich ausruhen und nichts mehr essen. Bei einer Lebensmittelvergiftung oder einem Magen-Darm-Infekt können die Beschwerden mehrere Stunden bis Tage anhalten. Wenn die Übelkeit länger als 24 Stunden anhält oder sehr stark ist, sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Wann sollte ich mit Übelkeit nach dem Essen zum Arzt gehen?

Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn die Übelkeit regelmäßig nach dem Essen auftritt, über mehrere Tage anhält oder von weiteren Symptomen begleitet wird wie starken Bauchschmerzen, Fieber, Blut im Erbrochenen oder Stuhl, anhaltendem Erbrechen oder ungewolltem Gewichtsverlust. Auch wenn Sie sich sehr schwach fühlen oder Kreislaufprobleme haben, sollten Sie sofort medizinische Hilfe suchen.

Welche Lebensmittel sollte ich bei Übelkeit nach dem Essen meiden?

Meiden Sie fettreiche, frittierte und schwer verdauliche Speisen, stark gewürzte oder scharfe Gerichte, Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke und sehr süße Lebensmittel. Auch Rohkost, Vollkornprodukte und blähende Lebensmittel wie Kohl oder Hülsenfrüchte können den Magen zusätzlich belasten. Setzen Sie stattdessen auf leicht verdauliche Kost wie Zwieback, Reis, Kartoffeln, gedünstetes Gemüse und klare Brühen.

Können Stress und Angst wirklich Übelkeit nach dem Essen auslösen?

Ja, definitiv. Der Magen-Darm-Trakt reagiert sehr empfindlich auf psychische Belastungen. Stress, Angst und Nervosität können die Magenbewegung beeinflussen, die Magensäureproduktion verändern und zu Übelkeit führen. Dieses Phänomen wird als „Magen-Hirn-Achse“ bezeichnet. Entspannungstechniken, Stressmanagement und gegebenenfalls psychotherapeutische Unterstützung können hier sehr hilfreich sein.

Hilft Ingwer wirklich gegen Übelkeit nach dem Essen?

Ja, Ingwer ist ein wissenschaftlich belegtes Mittel gegen Übelkeit. Die Scharfstoffe im Ingwer (Gingerole und Shogaole) wirken beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt und können Übelkeit effektiv lindern. Sie können frischen Ingwer kauen, Ingwertee trinken oder Ingwerpräparate aus der Apotheke verwenden. Schwangere sollten vor der Anwendung mit ihrem Arzt sprechen, da hohe Dosen Wehen auslösen können.

Was ist der Unterschied zwischen Nahrungsmittelunverträglichkeit und Nahrungsmittelallergie?

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit (wie Laktose- oder Fruktoseintoleranz) fehlen dem Körper bestimmte Enzyme, um Nahrungsbestandteile zu verdauen. Die Symptome sind meist auf den Magen-Darm-Trakt beschränkt und treten verzögert auf. Eine Nahrungsmittelallergie hingegen ist eine Überreaktion des Immunsystems und kann innerhalb von Minuten schwere Symptome wie Hautausschlag, Atemnot oder sogar einen lebensbedrohlichen allergischen Schock auslösen.

Disclaimer

Dieser Artikel ersetzt nicht den Arztbesuch. Die Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Gesundheitskompetenz und stellen keine medizinische Beratung dar. Bei anhaltenden, wiederkehrenden oder starken Beschwerden sowie bei zusätzlichen Symptomen wie Fieber, Blut im Erbrochenen oder Stuhl, starken Schmerzen oder Gewichtsverlust sollten Sie umgehend ärztlichen Rat einholen. Nur eine Ärztin oder ein Arzt kann eine individuelle Diagnose stellen und eine geeignete Behandlung empfehlen.

Dieser Text wurde mit Hilfe von KI Erstellt

Quellenverzeichnis

Gesundheitsinformation.de: Reizmagen (funktionelle Dyspepsie). Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.gesundheitsinformation.de/reizmagen-funktionelle-dyspepsie.html

Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS): Leitlinien zur Diagnostik und Therapie von Verdauungsstörungen. Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.dgvs.de/

Robert Koch-Institut (RKI): Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien. Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.rki.de/

Apotheken Umschau: Übelkeit, Erbrechen – Ursachen und Hilfen. Wort & Bild Verlag. Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/symptome/uebelkeit-erbrechen-ursachen-und-hilfen-737041.html

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelvergiftungen. Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.bfr.bund.de/

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM): Psychosomatische Aspekte von Magen-Darm-Erkrankungen. Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.dgpm.de/

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Verdauungsbeschwerden – Ursachen und Hilfe. Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.bzga.de/

Bundeszentrum für Ernährung (BZfE): Ernährung bei Magen-Darm-Beschwerden. Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.bzfe.de/

Techniker Krankenkasse (TK): Stressbewältigung und Entspannungstechniken. Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.tk.de/

NetDoktor: Verdauungsstörungen – Formen, Anzeichen, Hilfe. NetDoktor.de. Aufgerufen am 19. August 2026. https://www.netdoktor.de/krankheiten/verdauungsstoerungen/

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