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G-BA: 4,3 Mio. Euro für Studie zu elektronischen PROMs bei PCa-Behandlung

Mehrere Forschende arbeiten in einem modernen Labor an Proben und Analysen als Symbol fuer Studien zu elektronischen PROMs bei der PCa Behandlung

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G-BA: 4,3 Mio. Euro für Studie zu elektronischen PROMs bei PCa-Behandlung

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: UroForum

Der Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) fördert eine neue Multicenter-Studie zur Prostatakarzinomforschung mit 4,3 Millionen Euro. Die Leitung übernehmen die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) mit der Klinik für Urologie.

Der deutschlandweite Forschungsverbund untersucht die Wirksamkeit einer durch „Patient Reported Outcome Measures (PROMs)“-unterstützten Therapie zur Verbesserung der Langzeitergebnisse bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs. Für die große Multicenter-Studie arbeitet die Klinik für Urologie (Klinikdirektor und Leiter der Studie Prof. Peter Albers, Prof. Jan Philipp Radtke, Dr. Rouvier Al-Monajjed) am Standort Düsseldorf mit weiteren Einrichtungen zusammen. Konsortialpartner sind unter anderem die Universitätsmedizin Göttingen mit dem Institut für Medizinische Statistik, die Universität zu Köln (UzK), die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) und die Bergische Universität Wuppertal mit dem Fachbereich Gesundheitsökonomie. An dem Klinikverbund sind darüber hinaus insgesamt 14 Standorte in NRW und Deutschland beteiligt sowie die Krankenkassen AOK Rheinland-Hamburg, Techniker Krankenkasse, DAK-Gesundheit und IKK Classic. Das Datenmanagement erfolgt über die Onkozert GmbH. Die Rolle des Sprechers übernimmt Prof. Peter Albers (Direktor der Klinik für Urologie, UKD).

Ein Teil des Düsseldorfer BE-PRO-Teams mit dem Studien-Sprecher Prof. Peter Albers in der Mitte. (Foto: UKD/Maurice Kaufmann)
Ein Teil des Düsseldorfer BE-PRO-Teams mit dem Studien-Sprecher Prof. Peter Albers in der Mitte. (Foto: UKD/Maurice Kaufmann)

Im Rahmen der neuen Studie „BE-PRO – Benefit einer Patient Reported Outcome Measures (PROM) optimierten Behandlung mit lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs“ wollen die Forschenden ermitteln, ob ein kombinierter Versorgungspfad (exzellente multidisziplinäre Behandlung in Zentren verbunden mit zusätzlich engmaschiger Rückmeldung von Ergebnissen durch Patienten) die Langzeitergebnisse nach Therapie eines lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms verbessern kann. Hierzu entwickelt das Team einen elektronischen Fragebogen zur Erhebung der PROMs (ePROMs), der app- oder webbasiert bei der Erfassung und dem Monitoring der PROMs unterstützen soll. Die durch die ePROMs gewonnen Kenntnisse sollen in den gesamten Therapieablauf eingebunden werden, um diesen so zu optimieren. Ziel der Studie ist es zu ermitteln, ob die Patienten bei vorausgesetzt exzellenten Behandlungsergebnissen in zertifizierten Prostatakarzinomzentren eine höhere Lebensqualität und Zufriedenheit erreichen.

Bei dieser multizentrischen, prospektiven Studie kommen die ePROMs sowohl in der Diagnostik, in der Planung der Therapie als auch während und nach der Therapie selbst zum Einsatz. Der Erfolg der ePROMs wird durch den Abgleich mit einer randomisierten Kontrollgruppe gemessen. Projektziel ist die Evaluation eines durch ePROMs unterstützen Behandlungspfades.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft

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