Urologie » Sonstiges

»

Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert Kompromisse der neuen Regierung in der Krankenhausreform

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Gerald Gaß, fordert eine Reform der Krankrankenhausreform. (Foto: DKG)

Deutsche Krankenhausgesellschaft fordert Kompromisse der neuen Regierung in der Krankenhausreform

Berufspolitik

Urologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: UroForum

„Die Wählerinnen und Wähler haben bei der Bundestagswahl in Sachen Regierungsbildung klare Verhältnisse geschaffen. Union und SPD müssen sich jetzt zügig auf eine Koalition einigen, die viel zu erledigen hat“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Gerald Gaß. Die Menschen in Deutschland erwarteten jetzt einen Politikwechsel und Klarheit bei vielen der drängenden Themen.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Gerald Gaß, fordert eine Reform der Krankrankenhausreform. (Foto: DKG)
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Gerald Gaß, fordert eine Reform der Krankrankenhausreform. (Foto: DKG)

Vor Ukraine-Krieg, Migration und Wirtschaftskrise dürfe die neue Regierung aber keineswegs die Gesundheits- und Krankenhauspolitik vergessen. CDU und CSU seien vor der Wahl mit deutlicher, aber auch konstruktiver Kritik an der Krankenhausreform aufgefallen. „Die neue Bundesregierung muss nun schnell tragfähige Kompromisse zwischen den noch gegensätzlichen Positionen der beiden wahrscheinlichen Koalitionspartner finden“, appelliert Dr. Gaß. Die Unionsfraktion und die unionsregierten Länder hätten eine Vielzahl an sinnvollen Vorschlägen in den Bundestag eingebracht, die dem Ziel dienten, die Reform zu verbessern.

Die DKG fordert nun einen angemessenen Inflationsausgleich zur wirtschaftlichen Stabilisierung, mehr Gestaltungsspielraum der Länder bei der Leistungsgruppenplanung, die Aussetzung der aus ihrer Sicht völlig dysfunktionalen Vorhaltefinanzierung sowie einen echten Bürokratieabbau durch konsequenten Abbau kleinteiliger Regulierungen. „Die Krankenhausreform benötigt ohne Zweifel eine zügige Reform, damit die Krankenhäuser wieder verlässlich planen und ihrem Auftrag nachkommen können. Die Sicherung der flächendeckenden hochwertigen Versorgung muss der erste gesundheitspolitische Arbeitsauftrag der neuen Bundesregierung sein“, so Dr. Gaß.

Im Umgang miteinander erwartet die DKG einen anderen politischen Stil, der durch den Willen geprägt sein müsse, gemeinsam mit den Akteuren des Gesundheitswesens die notwendigen Lösungen zu finden und umzusetzen.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

© Yeivaz - stock.adobe.com

Adipositas und Systemtherapie beim Prostatakarzinom

Aktuelles

Adipositas war in einer retrospektiven Studie bei Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom mit einem ungünstigeren Überleben unter systemischer Therapie verbunden. Die zugrunde liegenden metabolischen, hormonellen und immunologischen Mechanismen sind noch unklar.

Urologie

Urogenitale Tumoren

Prostatakarzinom

Beitrag lesen
© ArLawKa - stock.adobe.com

Optimierte Patientenversorgung dank der Entscheidungshilfe Prostatakrebs

Aktuelles

Die Entscheidungshilfe Prostatakrebs unterstützt Patienten bei der Wahl einer leitliniengerechten Behandlung. Eine randomisierte Studie zeigt, dass sie Entscheidungskonflikte und psychischen Stress reduziert sowie das Wissen über die Erkrankung verbessert.

Urologie

Urogenitale Tumoren

Prostatakarzinom

Beitrag lesen
Angriffe auf Ärzte und Mitarbeitende in Arztpraxen sollen in Zukunft strafrechtlich härter bestraft werden. © Studio Romantic - stock.adobe.com

KBV-Vorstand begrüßt härtere Strafen bei Angriffen auf Ärzte

Berufspolitik

Die Bundesregierung will Angriffe auf Ärzte und Praxismitarbeitende künftig härter bestrafen. Das sieht ein Gesetzentwurf zur Stärkung des strafrechtlichen Schutzes des Gemeinwesens vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat dies ausdrücklich begrüßt.

Urologie

Beitrag lesen