Urologie » Sonstiges

»

DGU-Ehrenmitgliedschaften für Prof. Gunhild von Amsberg und Prof. Hans-Peter Schmid

Neue DGU-Ehrenmitglieder sind die Hamburger internistische Onkologin Prof. Gunhild von Amsberg sowie der Schweizer Urologe Prof. Hans-Peter Schmid. Fotos: privat

DGU-Ehrenmitgliedschaften für Prof. Gunhild von Amsberg und Prof. Hans-Peter Schmid

Personalia

Urologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: UroForum

Hamburg und St. Gallen sind die Stationen der beiden DGU-Ehrenmitgliedschaften dieses Jahres. Die Hamburger internistische Onkologin Prof. Gunhild von Amsberg sowie der Schweizer Urologe Prof. Hans-Peter Schmid wurden mit der Ehrenmitgliedschaft der DGU ausgezeichnet.

Neue DGU-Ehrenmitglieder sind die Hamburger internistische Onkologin Prof. Gunhild von Amsberg sowie der Schweizer Urologe Prof. Hans-Peter Schmid. Fotos: privat
Neue DGU-Ehrenmitglieder sind die Hamburger internistische Onkologin Prof. Gunhild von Amsberg sowie der Schweizer Urologe Prof. Hans-Peter Schmid.

Gunhild von Amsberg hat eine Professur für Uroonkologie mit Schwerpunkt Systemtherapie des Prostatakarzinoms am Onkologischen Zentrum und an der Martini-Klinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf inne. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen innovative Therapiekonzepte in der Uroonkologie sowie Konzepte für klinische Phase 1 bis 3-Studien. In enger Kooperation mit einem internationalen Kollegenteam entwickelt sie mit ihrem Labor für experimentelle Onkologie neue Therapiestrategien im präklinischen Bereich.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erforschung der Resistenzentstehung mit der Ausbildung aggressiver Verlaufsformen des Prostatakarzinoms einschließlich dessen neuroendokriner Variante. Prof. von Amsberg ist Mitglied der S3-Leitlinien-Kommissionen für Prostata-, für Blasen- und für Peniskarzinome sowie des unabhängigen Daten Monitoring Komitees der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für klinische Krebsforschung (SAKK). Das neue Ehrenmitglied ist Autorin oder Co-Autorin von mehr als 100 peer-reviewed Artikeln und hat verschiedene wissenschaftliche Preise erhalten. Sie ist Mutter dreier Kinder von sechs, acht und zehn Jahren.

Prof. Hans-Peter Schmid aus St. Gallen in der Schweiz studierte Humanmedizin an der Universität Zürich. 1986 promovierte er mit einem nuklearmedizinischen Thema an der Universität Zürich. Seine Weiterbildung absolvierte Schmid in Chirurgie, Kinderchirurgie, Herzchirurgie und Anästhesie am Universitätsspital Basel. Seine Weiterbildung in der Urologie fand 1989-1994 am Universitätsspital Basel statt. Er war Research Fellow at Stanford University, unter anderem bei Prof. T.A. Stamey. Er wurde mit dem Thema des lokalisierten Prostatakarzinoms an der Universität Basel habilitiert.

Prof. Schmid arbeitete als Oberarzt an der Urologischen Universitätsklinik Bern unter Prof. Urs Studer sowie an der Klinik und Poliklinik für Urologie an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster unter Prof. Lothar Hertle. Er war Chefarzt der Klinik für Urologie in St. Gallen von 2001 bis 2023. Seit Oktober 2023 geht Prof. Schmid einer selbstständigen Tätigkeit in der überregionalen urologischen Gemeinschaftspraxis UroPoint im Kanton Zürich nach.

Bildquelle:© Privat

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Mikroskop mit schwebenden Zellen im Labor als Symbol fuer Immuntherapie und neue Therapieoptionen beim Peniskarzinom

Update Peniskarzinom 2026: Immuntherapie und neue Therapieperspektiven

Fachbeitrag

Beim seltenen Peniskarzinom eröffnen Immuntherapien und molekulare Analysen neue Behandlungsperspektiven. Daten zu Cemiplimab zeigen jedoch, dass bislang nur bestimmte Patientengruppen profitieren. Entscheidend für die personalisierte Therapie sind daher verlässliche Biomarker und eine präzise molekulare Charakterisierung.

Urologie

Tumoren der äußeren Genitalien

Peniskarzinom

Beitrag lesen
Der damals 17-jährige Mailo erhält im Juli 2025 eine T-Zelltherapie gegen PRAME mit seinen gentechnisch veränderten Immunzellen. © privat

PRAME-T-Zelltherapie drängt metastasierten Nierentumor zurück

Aktuelles

Eine personalisierte T-Zelltherapie hat bei einem Jugendlichen mit weit fortgeschrittenem, therapieresistentem Nierentumor zu einem vollständigen Ansprechen geführt. Die Behandlung zielte auf das Tumorantigen PRAME. Eine klinische Studie für weitere Kinder und Jugendliche ist ab 2027 geplant.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Aktuell warten in Deutschland 8.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Rund 250 Abgeordnete wollen deshalb eine Widerspruchslösung im Bundestag durchsetzen. © abuzar - stock.adobe.com

Bundestags-Gruppe beantragt Widerspruchslösung für Organspende

Berufspolitik

Rund 250 Abgeordnete mehrerer Fraktionen des Bundestags haben beantragt, eine Widerspruchslösung für die Organspende im Transplantationsgesetz zu verankern. Dann müssten Versicherte z.B. einer postmortalen Nierenspende widersprechen, um sie zu verhindern.

Urologie

Berufspolitik

Beitrag lesen