Urologie » Sonstiges

»

Dr. med. Jens Garm ist neuer Chefarzt der Urologie in der Kurpark-Klinik Bad Nauheim

Jens Garm, neuer Chefarzt der Urologie in der Kurpark-Klinik Bad Nauheim (© privat)

Dr. med. Jens Garm ist neuer Chefarzt der Urologie in der Kurpark-Klinik Bad Nauheim

Personalia

Urologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: UroForum

Zum 1. April 2024 übernahm Dr. med. Jens Garm die Chefarztposition der urologischen Klinik der Kurpark-Klinik Bad Nauheim. Dr. Garm trat damit die Nachfolge von Herrn PD Dr. med. Winfried Vahlensieck an und bringt eine langjährige Expertise aus stationärer und ambulanter urologischer Versorgung mit.

Dr. Garm, gebürtig aus Rheinland-Pfalz, schloss 2008 sein Medizinstudium an der Universität Mainz ab. Seine umfangreiche Erfahrung sammelte er u.a. als Assistenzarzt in der renommierten Martini-Klinik am UKE Hamburg sowie als Facharzt und Oberarzt in Kliniken in Hamburg und Köln. Zuletzt arbeitete er mehrere Jahre als Facharzt für Urologie und war ärztlicher Leiter am MVZ Urogate Bad Homburg.

Jens Garm, neuer Chefarzt der Urologie in der Kurpark-Klinik Bad Nauheim (© privat)
Dr. med. Jens Garm, neuer Chefarzt der Urologie in der Kurpark-Klinik Bad Nauheim (© privat)

In seiner neuen Position wird Dr. Garm die uroonkologische Rehabilitation nach neuesten Gesichtspunkten weiterentwickeln. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der engeren Vernetzung mit zuweisenden Kliniken, um die intersektorale Zusammenarbeit auszubauen.

Das umfassende Engagement von Dr. Garm in der Kurpark-Klinik erstreckt sich auf Anschlussheilbehandlungen und stationäre Rehabilitationsverfahren nach Operationen oder Strahlentherapien bei urologischen Erkrankungen. Dies umfasst Erkrankungen des oberen und unteren Harntraktes sowohl bei bösartigen als auch gutartigen Tumoren. Neben ganzheitlichen Konzepten zur Rekonvaleszenz der onkologischen Patienten liegt ein Therapieschwerpunkt in der Wiedererlangung der Kontinenz nach radikaler Prostatektomie und radikaler Zystektomie mit Anlage einer Ersatzblase.

Ein weiterer Schwerpunkt stellen stationäre Rehabilitationsverfahren bei rezidivierenden oder chronisch-urologischen Erkrankungen dar. Insbesondere die etablierten Konzepte der Behandlung der Interstitiellen Zystitis sowie rezidivierender Urolithiasis werden durch Dr. Garm fortgeführt und stetig weiterentwickelt werden.

Zudem wird Dr. Garm weitere Maßnahmenkonzepte entwickeln, u.a. soll das Konzept einer Prähabilitation, etwa vor Durchführung einer radikalen Prostatektomie, etabliert werden.

Die Kurpark-Klinik Bad Nauheim freut sich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Garm und ist überzeugt, dass er mit seiner Expertise und seinem Engagement die Qualität der urologischen Versorgung weiter steigern wird.



Quelle: Kurpark-Klinik Bad Nauheim

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Mikroskop mit schwebenden Zellen im Labor als Symbol fuer Immuntherapie und neue Therapieoptionen beim Peniskarzinom

Update Peniskarzinom 2026: Immuntherapie und neue Therapieperspektiven

Fachbeitrag

Beim seltenen Peniskarzinom eröffnen Immuntherapien und molekulare Analysen neue Behandlungsperspektiven. Daten zu Cemiplimab zeigen jedoch, dass bislang nur bestimmte Patientengruppen profitieren. Entscheidend für die personalisierte Therapie sind daher verlässliche Biomarker und eine präzise molekulare Charakterisierung.

Urologie

Tumoren der äußeren Genitalien

Peniskarzinom

Beitrag lesen
Der damals 17-jährige Mailo erhält im Juli 2025 eine T-Zelltherapie gegen PRAME mit seinen gentechnisch veränderten Immunzellen. © privat

PRAME-T-Zelltherapie drängt metastasierten Nierentumor zurück

Aktuelles

Eine personalisierte T-Zelltherapie hat bei einem Jugendlichen mit weit fortgeschrittenem, therapieresistentem Nierentumor zu einem vollständigen Ansprechen geführt. Die Behandlung zielte auf das Tumorantigen PRAME. Eine klinische Studie für weitere Kinder und Jugendliche ist ab 2027 geplant.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Aktuell warten in Deutschland 8.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Rund 250 Abgeordnete wollen deshalb eine Widerspruchslösung im Bundestag durchsetzen. © abuzar - stock.adobe.com

Bundestags-Gruppe beantragt Widerspruchslösung für Organspende

Berufspolitik

Rund 250 Abgeordnete mehrerer Fraktionen des Bundestags haben beantragt, eine Widerspruchslösung für die Organspende im Transplantationsgesetz zu verankern. Dann müssten Versicherte z.B. einer postmortalen Nierenspende widersprechen, um sie zu verhindern.

Urologie

Berufspolitik

Beitrag lesen