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Gemeinsames Forschungsprojekt von Urologie und Nuklearmedizin bewilligt

3D-Darstellung von Zellen als Symbol fuer gemeinsames Forschungsprojekt von Urologie und Nuklearmedizin

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Gemeinsames Forschungsprojekt von Urologie und Nuklearmedizin bewilligt

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: UroForum

An der Uniklinik Köln startet ein neues gemeinsames Forschungsprojekt der Klinik für Urologie und der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin. Das Vorhaben wird von der Marga und Walter Boll-Stiftung mit rund 61.000 Euro gefördert. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts erfolgt interdisziplinär durch Priv.-Doz. Dr. Melanie Freifrau von Brandenstein, Laborleiterin an der Klinik für Urologie, und Prof. Dr. Klaus Schomäcker, Senior Scientist der Arbeitsgruppe Radiopharmazie an der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin.

(v.l.) Prof. Dr. Klaus Schomäcker und Priv.-Doz. Dr. Melanie Freifrau von Brandenstein, Fotos: Malinka/Michael Wodak
(v.l.) Prof. Dr. Klaus Schomäcker und Priv.-Doz. Dr. Melanie Freifrau von Brandenstein, Fotos: Malinka/Michael Wodak

Inhaltlich beschäftigt sich das präklinische Forschungsprojekt mit einem neuartigen therapeutischen Ansatz, der auf einer tumorspezifischen molekularen Zielstruktur basiert. Diese kommt nahezu ausschließlich in Krebszellen vor und nicht in gesundem Gewebe – eine Eigenschaft, die sie besonders attraktiv für gezielte Therapieansätze macht. Untersucht wird eine eigens entwickelte kleine molekulare Sonde, die diese Struktur erkennt und aktiv von Tumorzellen aufgenommen wird. Ziel ist es, die Strahlenwirkung möglichst präzise in das Innere der Tumorzelle und idealerweise bis in die Nähe des Zellkerns zu transportieren, um dort effektiv zu wirken und gleichzeitig gesundes Gewebe zu schonen.

Auch wenn das Projekt präklinisch angelegt ist, zielt es bewusst darauf ab, eine belastbare Grundlage für weiterführende kliniknahe Entwicklungen zu schaffen. Das Vorhaben steht exemplarisch für die enge Verzahnung von biologischer Grundlagenforschung und klinisch orientierter Therapieentwicklung am Standort Köln.

Quelle: Pressemitteilung der Uniklinik Köln

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