Urologie » Sonstiges

»

Klinikum Lüneburg: Chefarzt Dr. Roberto Olianas geht in den Ruhestand

Dr. Roberto Olianas verabschiedet sich nach 18 Jahren als Chefarzt in den Ruhestand (Foto: Klinikum, Andreas Tamme)

Klinikum Lüneburg: Chefarzt Dr. Roberto Olianas geht in den Ruhestand

Personalia

Urologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: UroForum

Der langjährige Chefarzt der Klinik für Urologie des Klinikums Lüneburg, Dr. Roberto Olianas, verabschiedete sich zum Monatswechsel in den Ruhestand. Dr. Olianas stammt ursprünglich aus Sizilien und verließ seine Heimat nach seinem Studium 1986, um in Deutschland seine praktische Ausbildung zu absolvieren. Ursprünglich wollte er nur für ein Jahr als Gast-Arzt in Mainz arbeiten, jedoch fand er Gefallen an den Abläufen und Arbeitsweisen in deutschen Krankenhäusern, weshalb er in Deutschland blieb. „In der Klinik ist immer viel zu tun, aber die Strukturen hier in Deutschland sind sehr geregelt. Das war ein System, in dem ich mich wohlgefühlt habe,“ so Dr. Olianas.

Dr. Roberto Olianas verabschiedet sich nach 18 Jahren als Chefarzt in den Ruhestand

Nach seiner ersten beruflichen Station in Mainz führte sein Weg ihn über Schwelm in Westfalen weiter nach Norden in den Landkreis Harburg, wo er eine Stelle als Oberarzt antrat, und schließlich weiter nach Lüneburg, wo er seit 2006 Chefarzt am Lüneburger Klinikum war. „Mit höchster Präzision in der Medizin und einem sehr großen Engagement für seine Patientinnen und Patienten hat er die Urologie am Klinikum in den letzten 18 Jahren maßgeblich geprägt,“ so Prof. Dr. med. Torsten Kucharzik, Ärztlicher Direktor des Klinikums. Dr. Olianas ist international als Referent und Operateur gefragt, namentlich für die Rekonstruktion von Harnblasen und Harnröhren.

Insbesondere die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen gefiel ihm sehr. Er verstand, dass es im Team auf jeden einzelnen, vom Reinigungspersonal, über die Pflege, bis zum Mediziner, ankommt, und brachte jedem seine Wertschätzung entgegen. Besonders wichtig ist Dr. Olianas auch sein persönliches Engagement für Kinder des Friedensdorf International e. V., die er persönlich medizinisch versorgt hat. Diese Tätigkeit will Roberto Olianas auch in seinem Ruhestand fortführen. Im Vordergrund steht für ihn nun aber erstmal seine Familie, mit der er viel Zeit verbringen möchte.

Seine Nachfolge als Chefarzt an der Klinik für Urologie des Klinikums Lüneburg trat am 01. Mai 2024 Prof. Dr. Mario Kramer an (UroForum berichtete).

Quellen: Winesner Anzeiger; Lüneburg Aktuell

Bildquelle:© Klinikum, Andreas Tamme

Weitere Beiträge zu diesem Thema

© Yeivaz - stock.adobe.com

Adipositas und Systemtherapie beim Prostatakarzinom

Aktuelles

Adipositas war in einer retrospektiven Studie bei Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom mit einem ungünstigeren Überleben unter systemischer Therapie verbunden. Die zugrunde liegenden metabolischen, hormonellen und immunologischen Mechanismen sind noch unklar.

Urologie

Urogenitale Tumoren

Prostatakarzinom

Beitrag lesen
© ArLawKa - stock.adobe.com

Optimierte Patientenversorgung dank der Entscheidungshilfe Prostatakrebs

Aktuelles

Die Entscheidungshilfe Prostatakrebs unterstützt Patienten bei der Wahl einer leitliniengerechten Behandlung. Eine randomisierte Studie zeigt, dass sie Entscheidungskonflikte und psychischen Stress reduziert sowie das Wissen über die Erkrankung verbessert.

Urologie

Urogenitale Tumoren

Prostatakarzinom

Beitrag lesen
Angriffe auf Ärzte und Mitarbeitende in Arztpraxen sollen in Zukunft strafrechtlich härter bestraft werden. © Studio Romantic - stock.adobe.com

KBV-Vorstand begrüßt härtere Strafen bei Angriffen auf Ärzte

Berufspolitik

Die Bundesregierung will Angriffe auf Ärzte und Praxismitarbeitende künftig härter bestrafen. Das sieht ein Gesetzentwurf zur Stärkung des strafrechtlichen Schutzes des Gemeinwesens vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat dies ausdrücklich begrüßt.

Urologie

Beitrag lesen