Urologie » Sonstiges

»

Klinikum Worms: Georg Hofmockel geht, Axel Häcker kommt

Prof. Dr. Axel Häcker (links) ist ab dem 1. April der neue Leiter der Klinik für Urologie, (Foto: privat) Prof. Dr. Georg Hofmockel (rechts) geht in den Ruhestand. (Foto: Nowicki)

Klinikum Worms: Georg Hofmockel geht, Axel Häcker kommt

Personalia

Urologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: UroForum

Die Klinik für Urologie am Klinikum Worms steht ab dem 1. April 2024 unter neuer Leitung. Prof. Dr. Georg Hofmockel, der die Klinik seit fast genau 20 Jahren als Chefarzt lenkte, verabschiedete sich Ende März 2024 planmäßig in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt Prof. Dr. Axel Häcker an.

Von Neustadt nach Worms

Prof. Dr. Häcker wechselt vom Marienhaus Klinikum Hetzelstift aus Neustadt an der Weinstraße nach Worms. Dort hatte er seit dem Jahr 2018 die Position als Chefarzt der dortigen Klinik für Urologie und Kinderurologie inne. Zuvor war der 53-Jährige von 2008 bis 2018 Leitender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Urologie und Urochirurgie der Universitätsmedizin Mannheim. Zusätzlich leitete er in dieser Zeit das von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Prostatakrebszentrum Mannheim und verantwortete als Chefarzt im Nebenamt die Urologische Abteilung im Heilig-Geist-Hospital in Bensheim. Seine Facharztausbildung und Habilitation absolvierte Prof. Häcker ebenfalls an der Mannheimer Universitätsklinik.

Prof. Dr. Axel Häcker (links) ist ab dem 1. April der neue Leiter der Klinik für Urologie, (Foto: privat) Prof. Dr. Georg Hofmockel (rechts) geht in den Ruhestand. (Foto: Nowicki)
Prof. Dr. Axel Häcker (links) ist ab dem 1. April der neue Leiter der Klinik für Urologie. Prof. Dr. Georg Hofmockel (rechts) geht in den Ruhestand.

Prof. Häcker bringt klinische Expertise besonders in den Bereichen der operativen und medikamentösen Therapie urologischer Tumore, der robotischen Chirurgie, und der rekonstruktiven Urologie mit.

Moderne Klinik ausgebaut

Prof. Häckers Vorgänger, Prof. Dr. Georg Hofmockel, trat seinen Dienst als Chefarzt der Urologie am Klinikum Worms damals am 1. Mai 2004 an. Zuvor war er mehrere Jahre als Chefarzt an der Klinik für Urologie und Kinderurologie des Medizinischen Zentrums Kreis Aachen/Würselen tätig gewesen. In seinem beruflichen Werdegang hatte Prof. Hofmockel darüber hinaus an den Universitätskliniken Bochum und Würzburg jeweils die Position des Leitenden Oberarztes inne.

In seinem fast zwanzigjährigen Wirken in Worms hat Prof. Hofmockel die Urologie des Klinikums zu einer modernen Klinik ausgebaut. Bei seinem Amtsantritt 2004 führte Prof. Hofmockel die damals neue, minimalinvasive Operation beim Prostatakarzinom in Worms ein und ergänzte sie kurze Zeit später um Eingriffe an der Niere. 2009 wurde durch Prof. Dr. Hofmockel die erste Operation mit dem DaVinci Robotersystem in Worms durchgeführt wodurch die minimalinvasive Operationstechnik noch weiter verbessert und verfeinert werden konnte. Auch die Kinderurologie lag Prof. Dr. Hofmockel ganz besonders am Herzen.

Quelle: Nibelungen Kurier

Bildquellen:© privat, Nowicki

Weitere Beiträge zu diesem Thema

© Yeivaz - stock.adobe.com

Adipositas und Systemtherapie beim Prostatakarzinom

Aktuelles

Adipositas war in einer retrospektiven Studie bei Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom mit einem ungünstigeren Überleben unter systemischer Therapie verbunden. Die zugrunde liegenden metabolischen, hormonellen und immunologischen Mechanismen sind noch unklar.

Urologie

Urogenitale Tumoren

Prostatakarzinom

Beitrag lesen
© ArLawKa - stock.adobe.com

Optimierte Patientenversorgung dank der Entscheidungshilfe Prostatakrebs

Aktuelles

Die Entscheidungshilfe Prostatakrebs unterstützt Patienten bei der Wahl einer leitliniengerechten Behandlung. Eine randomisierte Studie zeigt, dass sie Entscheidungskonflikte und psychischen Stress reduziert sowie das Wissen über die Erkrankung verbessert.

Urologie

Urogenitale Tumoren

Prostatakarzinom

Beitrag lesen
Angriffe auf Ärzte und Mitarbeitende in Arztpraxen sollen in Zukunft strafrechtlich härter bestraft werden. © Studio Romantic - stock.adobe.com

KBV-Vorstand begrüßt härtere Strafen bei Angriffen auf Ärzte

Berufspolitik

Die Bundesregierung will Angriffe auf Ärzte und Praxismitarbeitende künftig härter bestrafen. Das sieht ein Gesetzentwurf zur Stärkung des strafrechtlichen Schutzes des Gemeinwesens vor, den das Bundeskabinett beschlossen hat. Der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat dies ausdrücklich begrüßt.

Urologie

Beitrag lesen