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KVWL bestätigte Urologen Dr. Dirk Spelmeyer als Vorstandsvorsitzenden

Medizinische Abrechnung mit einem Stethoskop und Medikamenten auf einem Tisch, symbolisiert die Verbindung von Medizin und Finanzen.

Quelle: © Monika Wisniewska – stock.adobe.com

KVWL bestätigte Urologen Dr. Dirk Spelmeyer als Vorstandsvorsitzenden

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: UroForum

Das neue Jahr hat für die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) mit einer kurzen Sitzung ihrer Vertreterversammlung (VV) begonnen. Einziger Tagesordnungspunkt des Ärzteparlaments war die turnusmäßige Wahl des KVWL-Vorstandsvorsitzenden. Das Ergebnis fiel eindeutig aus.

Die Delegierten bestätigten Dr. Dirk Spelmeyer mit klarer Mehrheit für weitere fünf Jahre in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender der KVWL. Der VV-Vorsitzende Dr. Ulrich Oeverhaus gratulierte: „Für die niedergelassenen Vertragsärzte und Psychotherapeuten in Westfalen-Lippe ist es gut und richtig, dass mit Dirk Spelmeyer erneut eine beständige und innovative Stimme der ärztlichen Selbstverwaltung zum Vorstandsvorsitzenden der KVWL gewählt worden ist. Er kann seine bisherige erfolgreiche Arbeit nun im Sinne unserer Mitglieder fortsetzen.“

Das KVWL-Führungstrio: Der alte und neue Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Spelmeyer (l.), VV-Vorsitzender Dr. Ulrich Oeverhaus (Mitte) und die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Anke Richter-Scheer (r.). (Foto: KVWL)
Das KVWL-Führungstrio: Der alte und neue Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Spelmeyer (l.), VV-Vorsitzender Dr. Ulrich Oeverhaus (Mitte) und die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Anke Richter-Scheer (r.). (Foto: KVWL)

Dr. Dirk Spelmeyer (65) war froh über das gute Ergebnis der Wahl: „Ich bedanke mich für das große Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit meiner Vorstandskollegin Anke Richter-Scheer den eingeschlagenen Weg fortführen zu dürfen. Berufspolitik ist für mich Herausforderung und Ansporn zugleich“, so Spelmeyer. Aus Sicht des im Amt bestätigten KVWL-Chefs bedarf es nun strategischer und innovativer Maßnahmen, um die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Westfalen-Lippe auch in Zukunft gewährleisten zu können.

Freiberuflichkeit stärken

Spelmeyer machte klar: „Die Freiberuflichkeit der mehr als 16.000 Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Westfalen-Lippe wird auch weiterhin das Rückgrat der ambulanten Versorgung bleiben. Die ambulante vertragsärztliche Versorgung und ihre Selbstverwaltung werden gleichzeitig immer stärker durch umständliche politische Vorgaben und bürokratische Eingriffe negativ beeinflusst. Gerade deshalb gilt es, Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung zu erhalten, zu fördern, zu vereinfachen und zu stärken. Ich werde auch künftig meine Energie, Kompetenz und Motivation einsetzen, um konstruktive Lösungen im Sinne der Niedergelassenen in Westfalen-Lippe zu entwickeln. Dabei ist es wichtig, dass wir als KVWL-Vorstand weiterhin mit unseren Mitgliedern in den Regionen im Gespräch bleiben, um von ihren Problemen im Praxisalltag, aber auch von ihren Wünschen und Ideen zu erfahren. Nur dann können wir im KVWL-Vorstand auch gute Lösungen erarbeiten.“

Franz-Günter Runkel

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