Am 29. Juli will die CDU/CSU-Bundestagsfraktion über die Nachfolge des nach der Leihmutter-Affäre zurückgetretenen Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn entscheiden. Bereits am Montag befassten sich Fraktion und Präsidium der CDU mit der Personalie. Zu den potenziellen Kandidaten zählt auch die Chefin des Bundesgesundheitsministeriums.
Nach einem Bericht auf tagesschau.de gehört Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zu den potenziellen Kandidat*innen für die Nachfolge Spahns. Ihr Vorteil sei vor allem der gute Ruf, den Warken bei Bundeskanzler Friedrich Merz für die effektive und professionelle Durchsetzung des GKV-BStabG genießt. Falls die Wahl auf Warken fällt, müsste ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin im BMG gefunden werden.
Warken gilt als effektive Organisatorin politischer Durchsetzungsthemen. Vor Mai 2025 war sie Generalsekretärin der CDU in Baden-Württemberg. Im Vergleich mit anderen Kandidaten wie Kanzleramtsminister Thorsten Frei, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt oder CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann gehört Warken allerdings nicht in die erste Reihe der Kandidaten für die Nachfolge.





