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Zähe Verhandlungen über Orientierungswert 2027

Beim EBM-Orientierungswert für die vertragsärztliche Vergütung 2027 liegen die Verhandlungspositionen noch weit auseinander. © Christina - stock.adobe.com

Quelle: Beim EBM-Orientierungswert für die vertragsärztliche Vergütung 2027 liegen die Verhandlungspositionen noch weit auseinander. © Christina - stock.adobe.com

Zähe Verhandlungen über Orientierungswert 2027

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: UroForum

Die Verhandlungen zur Finanzierung der ambulanten Versorgung im nächsten Jahr gehen weiter. Die KBV und der GKV-Spitzenverband konnten auch in der zweiten Verhandlungsrunde keine Einigung zur Anhebung des Orientierungswertes erzielen.

Beschlossen wurden hingegen die regionalen Veränderungsraten der Demografie und Morbidität für 2027, so teilte die KBV mit. „Die Veränderungsraten sind neben dem Orientierungswert (OW) maßgeblich für die Höhe der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV), über die die Kassenärztlichen Vereinigungen ab Herbst mit den regionalen Krankenkassen verhandeln. Aus der MGV werden fast alle Untersuchungen und Behandlungen bezahlt.“

Beide Veränderungsraten liegen im Bundesdurchschnitt im Plusbereich. Die Demografierate für 2027 steigt im Bundesdurchschnitt um 0,07 Prozent, die diagnosebezogene Veränderungsrate um 0,75 Prozent. Zuletzt waren beide Werte in allen KV-Regionen negativ. Der Bewertungsausschuss beschließt die demografischen und diagnosebezogenen Veränderungsraten jedes Jahr im Rahmen der Finanzierungsverhandlungen von KBV und GKV-Spitzenverband.

Beim OW, der die Höhe der Preise für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen maßgeblich bestimmt, liegen die Positionen von KBV und GKV-Spitzenverband immer noch weit auseinander. Die Verhandlungsparteien wollen ihre Gespräche fortsetzen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Mitte September angesetzt.

Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung

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