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SpiFa sieht hausärztliche Entbudgetierung als Vorstufe fachärztlicher Entbudgetierung

SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich sieht die komplette Entbudgetierung als Bedingung für kürzere Wartezeiten. (Foto: Runkel)

SpiFa sieht hausärztliche Entbudgetierung als Vorstufe fachärztlicher Entbudgetierung

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Erschienen in: UroForum

Der Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) begrüßt die Einigung der Rumpf-Koalition mit der FDP, die Entbudgetierung der Hausärztinnen und Hausärzte noch vor der Bundestagswahl gesetzlich auf den Weg zu bringen.

SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich sieht die komplette Entbudgetierung als Bedingung für kürzere Wartezeiten. (Foto: Runkel)
SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich sieht die komplette Entbudgetierung als Bedingung für kürzere Wartezeiten. (Foto: Runkel)

Der Spitzenverband sieht darin eine Vorstufe zur Abschaffung der Budgets für alle Vertragsärztinnen und Vertragsärzte für die nächste Legislaturperiode des Bundestages. Hierzu Dr. Dirk Heinrich, SpiFa-Vorstandsvorsitzender: „Die hausärztliche Entbudgetierung ist richtig, nur bleibt dieser Gesetzesentwurf auf dem halben Weg stehen. Es nützt unseren Patientinnen und Patienten nichts, wenn sie nach Besuch des Hausarztes oder der Hausärztin in sehr vielen Fällen anschließend monatelang auf eine korrekte fachärztliche Diagnose warten müssen, die fast immer Voraussetzung für eine effektive Therapie ist. Nur wenn alle Budgets für Vertragsärztinnen und Vertragsärzte umgehend abgeschafft werden, lassen sich ein langes Leiden und Ausharren auf Wartelisten vermeiden.“

SpiFa-Hauptgeschäftsführer Dr. André Byrla ergänzt: „Wir begrüßen, dass sich in den letzten Tagen der laufenden Legislaturperiode nun doch noch die Belange von Patientinnen und Patienten und der Ärzteschaft durchsetzen konnten. Das muss der Wegweiser für die kommende Legislatur sein. Wer eine bedarfsgerechte Versorgung der Versicherten, den Zugang zur fachärztlichen Versorgung und insbesondere die fachärztliche Diagnostik beschleunigen und Krankenhausaufenthalte vermeiden will, darf bei der Entbudgetierung der Hausärztinnen und Hausärzte nicht stehen bleiben, sondern muss die Budgets in der gesamten vertragsärztlichen Versorgung so schnell wie möglich abschaffen.“

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