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Übernahme einer Einzelpraxis kostet in Deutschland im Schnitt 160.000 Euro

Übernahme einer Einzelpraxis kostet in Deutschland im Schnitt 160.000 Euro

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Erschienen in: UroForum

Durchschnittlich 160.000 Euro zahlen Ärzte für die Übernahme einer Einzelpraxis. Das ist ein neuer Höchstwert, wie aus einer Erhebung der deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank) und dem Zentralinstitut für kassenärztliche Versorgung (Zi) für die Jahre 2018 und 2019 hervorgeht.

Der durchschnittliche Kaufpreis beträgt etwa 102.000 Euro, hinzu kommen Investitionskosten für medizinisch-technische Geräte, IT sowie Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen in Höhe von 57.000 Euro. Man beobachte seit Jahren eine große Spreizung bei den Kaufpreisen, sagt Daniel Zehnich, Bereichsleiter Gesundheitsmärkte und -politik der apoBank. „So werden beispielsweise für hausärztliche Praxen Preise von bis zu einer halben Million gezahlt. Es kommt aber auch vor, dass sie verschenkt oder nur zum symbolischen Preis übergeben werden.“ Generell seien Existenzgründer aber immer häufiger bereit, mehr zu investieren.

Die Übernahme einer bestehenden Praxis ist für 55 % der jungen Ärzte weiterhin der beliebteste Weg der Niederlassung. Die Überführung einer Einzelpraxis in eine Berufsausübungsgemeinschaft ist mit einem Investitionsvolumen von 105.000 Euro die günstigste Option. „Dies ist nicht verwunderlich, denn bei dieser Art von Kooperation muss sich der neu in die Praxis hinzutretende Arzt erst einen eigenen Patientenstamm aufbauen“, so Zehnich. Eine Neugründung ist am teuersten, hier fallen Investitionen in Höhe von 178.000 Euro an.

Quelle: Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank)

Bildquelle: © Andy Dean – stock.adobe.com

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