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Darmkrebs-Risiko bei Diabetes: Vorsorge und stabiler Blutzucker sind wichtig

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Darmkrebs-Risiko bei Diabetes: Vorsorge und stabiler Blutzucker sind wichtig

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Diabetes, Magen und Darm

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) erkranken bis zu 50% häufiger an einem kolorektalen Karzinom als Stoffwechselgesunde. Studien zeigen, dass bei T2D vor allem ein dauerhaft gestörtes Stoffwechselmilieu das Darmkrebsrisiko erhöht.

Gleichzeitig leiden viele Betroffene an Übergewicht und chronischen, teils unbemerkten Entzündungen im Körper. Das setzt in der Folge die Darmzellen unter Stress, die sich dadurch vermehren – zunächst in gutartige Zellen, aber mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, Krebszellen zu entwickeln. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind daher entscheidend, um Risiken entgegenzuwirken. Ein einfacher Einstieg in die Vorsorge ist der immunologische Stuhltest (iFOBT). Er erkennt allerdings nur einen Bruchteil der fortgeschrittenen Polypen und kann damit eine Darmspiegelung nicht ersetzen. Hier liegt die Detektionsrate für invasive Karzinome bei 95% und für fortgeschrittene Adenome bei 75-93%. Gerade für Menschen mit T2D sollte die Darmkrebsvorsorge daher fester Bestandteil des Behandlungsplans sein, genauso wie eine stabile Einstellung der Blutzucker-Werte: Einer US-Studie zufolge lässt sich mit optimalen Werten das Darmkrebsrisiko um etwa 28% im Vergleich zu schlecht eingestelltem Diabetes senken.

Quelle: Pressemitteilung Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD)

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