24% – Jedes vierte Kind wird in Hamburg nicht von einer kinderärztlichen Praxis versorgt, d.h., 24% der Behandlungsfälle von Kindern und Jugendlichen erfolgen beim Hausarzt. Und dies obwohl in über 80% der Fälle die kinderärztlichen Praxen gut erreichbar sind. Die Gründe könnten daher bei möglichen Schwierigkeiten in der Sicherstellung der fachärztlichen pädiatrischen Versorgung in Hamburg liegen. Generell finden 73% der Behandlungsfälle in einer hausärztlichen Praxis statt, die von der Wohnung der Versicherten mit dem Auto innerhalb von 15 Minuten erreichbar ist. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport 2026 der AOK Rheinland/Hamburg hervor. Der Bericht fasst aktuelle, auffällige Fakten rund um die medizinische Versorgung zusammen. Danach wird die Krebs-Früherkennung weiterhin vernachlässigt: Nur jede dritte Frau und knapp jeder vierte Mann nehmen entsprechende Vorsorgeangebote wahr. Nur 46% nahmen am Mammographie-Screening teil. Bei der Darmkrebs-Früherkennung sieht es noch schlechter aus: Obwohl Männer zwischen 50 und 54 Jahren seit 2019 erstmals anspruchsberechtigt sind, haben nur 10% in den ersten 5 Jahren eine Früherkennungskoloskopie in Anspruch genommen. Auffällig dabei:
Die Teilnahme am allgemeinen Gesundheits-Check-up in Hamburg lag 2022-2024 deutlich höher (66% Frauen, fast 57% Männer).
Der aktuelle Gesundheitsreport ist abrufbar unter: Gesundheitsberichterstattung der AOK Rheinland/Hamburg | AOK Rheinland/Hamburg

Quelle: Pressemitteilung Gesundheitsreport 2026 der AOK Rheinland/Hamburg





