Noch immer wird Lungenkrebs bei Patienten erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium erkannt. Das neue Screening kann das ändern!
Die Lungenkrebs-Früherkennung mit einer Niedrigdosis-Computertomografie kann, das haben internationale Studien gezeigt, die Lungenkrebssterblichkeit in der Risikogruppe um rund 20% senken. Das Angebot kann jedoch nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn die Anspruchsberechtigten davon wissen und auch teilnehmen. Hausärzte, niedergelassene Internisten und Pneumologen nehmen als Lotsen, eine zentrale Rolle ein: sie können Patienten mit langjähriger Raucherhistorie im Praxisalltag identifizieren. Die Raucherhistorie im persönlichen Arztkontakt wird damit zum Schlüssel für die Früherkennung. Die DGP* ruft daher dazu auf, mögliche Teilnehmer aktiv anzusprechen, das neue Screeningangebot wahrzunehmen und sich damit die Chance auf eine frühe und potenziell heilende Behandlung zu ermöglichen.
Ärzte, die selbst Erstberatungen anbieten möchten, können sich die erforderlichen Kenntnisse in einem einstündigen Fortbildungsprogramm aneignen.
Weitere Informationen zur Lungenkrebs-Früherkennung auf dem Infoportal der DGP unter: LKS – für Fachkreise

Wer hat Anspruch auf das Screening?
– Aktive oder ehemalige Raucher (Rauchstopp darf höchstens 10 Jahre zurückliegen)
– Alter 50 bis 75 Jahre
– Mind. 25 Jahre geraucht, bei mind. 15 Packungsjahren
– Dauer und Intensität des früheren und aktuellen Zigarettenkonsums
Quelle: Pressemitteilung *Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V.





