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DGA: Wechsel an der Spitze stärkt interdisziplinären Ansatz

Illustration eines Arztes mit Reagenzglas und Spermium als Symbol fuer die Deutsche Gesellschaft fuer Andrologie DGA und interdisziplinaere Zusammenarbeit

Quelle: Natalia - stock.adobe.com

DGA: Wechsel an der Spitze stärkt interdisziplinären Ansatz

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Erschienen in: derma aktuell

Dr. Armin Soave ist seit 1. Januar 2026 neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Andrologie e.V. (DGA). Er hat klare Ziele: Interdisziplinarität stärken, Standorte vernetzen, sektorenübergreifende Zusammenarbeit intensivieren.

Dr. Armin Soave
©privat
Dr. Armin Soave
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„Als Präsident ist es mein dringendes Anliegen, die Interdisziplinarität der Andrologie zu stärken, die Vernetzung der unterschiedlichen Standorte auszubauen und die Zusammenarbeit zwischen klinisch tätigen AndrologInnen und niedergelassenen KollegInnen zu intensivieren“, so der Leiter der Abteilung für Andrologie an der Klinik für Dermatologie und Venerologie und Oberarzt der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. „Ich freue mich, diese Themen mit meinen tollen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand anzugehen.“

Der Facharzt für Urologie, Andrologie und Sexualmedizin; FEBU FECSM Clinical Andrologist (EAA) wurde auf der Mitgliederversammlung im Rahmen des DGA-Intensivkurses am 11. Oktober 2025 in Dortmund einstimmig in das Präsidentenamt gewählt. Er folgt auf Prof. Dr. Sabine Kliesch, die als erste Frau die Fachgesellschaft führte und nach Ablauf der Höchstamtszeit nicht mehr zur Wahl stand.

Warum das für die Dermatologie spannend ist?

Es ist ein starkes Signal für das Fach: Dr. Armin Soave leitet die Abteilung für Andrologie an einer Klinik für Dermatologie und Venerologie (UKE Hamburg). Dass ein Experte, der tief im dermatologischen Umfeld verwurzelt ist, nun die gesamte Fachgesellschaft leitet, kann das Gewicht der Dermatologen innerhalb der Andrologie stärken. Es unterstreicht, dass die Andrologie eben kein rein urologisches Unterthema ist, sondern eine echte Querschnittsdisziplin.

In Deutschland ist die Andrologie historisch eng mit der Dermatologie verknüpft. Viele Hautärzte führen die Zusatzbezeichnung Andrologie. Themen wie Venerologie (Geschlechtskrankheiten), Fertilitätsstörungen und hormonelle Veränderungen der Haut/Haare sind klassische Schnittmengen. Ein neuer Präsident, der Interdisziplinarität oben auf die Agenda setzt, sichert den Dermatologen ihren Platz am Tisch und fördert den Austausch.

Herzlichen Glückwunsch zur Berufung!

Quelle: Presseinformation, Deutsche Gesellschaft für Andrologie e.V.

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