Vor dieser Frage stehen Pflegekräfte, Ärzt:innen sowie ganz allgemein die meisten Mitarbeitenden im Gesundheitswesen tagtäglich – etwa beim Aufziehen von Spritzen, beim Verabreichen von Medikamenten etc.
Nicht-sterile Einmalhandschuhe werden dabei häufig zu lange oder in ungeeigneten Situationen getragen – oftmals aus Routine, Unsicherheit oder Zeitdruck. Doch gerade in vielen alltäglichen Situationen ist eine alleinige gründliche Händedesinfektion die sicherere und hautschonendere Wahl. Sie…
- verhindert die Verbreitung von Erregern,
- schützt die Haut und beugt Irritationen vor,
- reduziert Abfall und entlastet die Umwelt.
Die Kampagne „Mit oder ohne? Handschuhe bewusst einsetzen“ von KliMeG – Ihr Partner für klimaresiliente Gesundheitseinrichtungen setzt hier an: Es geht darum, Wissen zu stärken, Klarheit zu schaffen und eine bewusste Entscheidung für oder gegen Handschuhe zu fördern – je nach aktueller Situation. So wird aus „Mit oder ohne?“ schnell eine sichere Entscheidung im Sinne des Infektionsschutzes und der Gesundheit der Mitarbeitenden.
„Einweghandschuhe sind ein unverzichtbares medizinisches Hilfsmittel. Im Klinik- und Praxisalltag werden sie jedoch viel zu oft und nicht immer gezielt eingesetzt. Dies ist hygienisch problematisch. Die richtige Kombination aus konsequenter Händedesinfektion und Handschuhgebrauch, wenn nötig und sinnvoll, dient dem Wohl der Patienten, des Personals und der Umwelt.“
Prof. Dr. Philipp Henneke, Institut für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Freiburg
Weitere Infos unter: https://klimeg.de/mit-oder-ohne/
Quelle: KliMeG-Newsletter (2026, Oktober).





