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UV: Dermatologisches Risiko vs. psychische Effekte

Person unter intensivem UV Licht fuer dermatologische Untersuchung als Symbol fuer Risiko und psychische Effekte

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UV: Dermatologisches Risiko vs. psychische Effekte

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: derma aktuell

Lichttherapie hilft bei Depressionen, doch auch UV-Strahlung beeinflusst die Psyche und Hautbarriere.

Während die Therapie mit hellem, sichtbarem Licht die etablierte Intervention bei saisonal abhängigen Depressionen und verwandten Zuständen bleibt, rückt eine wachsende Zahl von Belegen die psychobiologischen Effekte ultravioletter (UV) Strahlung (UVR) in den Fokus – ein Wellenlängenbereich, der traditionell ausschließlich als Gefahr für die Haut betrachtet wurde. Dabei unterstreicht die aktuelle Forschung zunehmend die enge Wechselwirkung zwischen dem Zustand der Hautbarriere und der psychischen Verfassung. Diese neuen Erkenntnisse verdienen Beachtung, sollten jedoch stets im Kontext des gut belegten Potenzials von UV-Strahlung für Photokarzinogenese, Photoaging und Immundysregulation betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund liefert ein Beitrag aus der Februarausgabe des British Journal of Dermatology eine zeitgemäße Erinnerung an diese Gefahren und die anhaltende Bedeutung einer konsequenten Beratung zum Lichtschutz.

In einer randomisierten kontrollierten Studie mit 41 Erwachsenen demonstrierten Haapasalo et al. vorübergehende Stimmungsverbesserungen nach drei aufeinanderfolgenden Sitzungen mit Schmalband-UVA1-Bestrahlung (340–400 nm) im Vergleich zu einer violetten Lichtkontrolle, insbesondere bei Morgen-Chronotypen. In ähnlicher Weise stellten Toledo et al. fest, dass vier Sitzungen einer Ganzkörper-Schmalband-UVB-Exposition die Stimmung bei gesunden Frauen verbesserten, begleitet von einem Anstieg des Serum-25-Hydroxyvitamin-D und einer Senkung von Interleukin-6. Obwohl diese Ergebnisse ermutigend sind, bieten derart kleine Studien bestenfalls vorläufige Evidenz.

Redaktion (sma)

Quelle: British Journal of Dermatology, Volume 194, Issue 2, Februar 2026, Seiten 187–188.

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