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Die postmenopausale Blutung – Diagnostik und Therapie

Auf dem Foto sitzt eine ältere Dame angezogen auf einem gynäkologischen Stuhl, neben ihr steht eine Gynäkologin mit Klemmbrett.

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Die postmenopausale Blutung – Diagnostik und Therapie

Fachbeitrag

Gynäkologie

Gynäkologische Onkologie

Endometriumkarzinom

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: gynäkologische Praxis

Postmenopausale Blutungen erfordern stets eine sorgfältige Abklärung. Obwohl meist benigne Ursachen vorliegen, muss ein Endometriumkarzinom sicher ausgeschlossen werden. Die transvaginale Sonografie ist zentraler Bestandteil der Abklärung. Ein strukturierter Algorithmus hilft, relevante Pathologien sicher zu erfassen und unnötige Eingriffe zu vermeiden.

Zusammenfassung

Die Postmenopausenblutung stellt ein häufiges gynäkologisches Leitsymptom mit potenziell maligner Genese dar. In circa 10% der Fälle liegt ein Endometriumkarzinom zugrunde. Patientinnen sollten über individuelle Risikofaktoren wie Adipositas, Diabetes mellitus, Hypertonie oder eine Tamoxifen-Therapie aufgeklärt werden, um eine zeitnahe Vorstellung sicherzustellen. Ziel der differenzierten Abklärung ist es, maligne Befunde frühzeitig zu erfassen und gleichzeitig unnötige invasive Eingriffe zu vermeiden. Ist eine histologische Sicherung erforderlich, erfolgt diese als Goldstandard mittels Hysteroskopie und fraktionierter Abrasio. Die Endometriumbiopsie mittels Pipelle stellt eine einfach durchzuführende Alternative dar, weist jedoch Limitationen in der Sensitivität auf.

Autoren und Autorin: B. Meyer, H. Bronger, B. Geß

Der Originalbeitrag zu diesem Thema wurde veröffentlicht in gynäkologische praxis 2026; 53 (4): 518–527.

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