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Fortbildung Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

Logo mit Venuszeichen und medizinischem Kreuz, Schriftzug Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung.

Quelle: Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt

Fortbildung Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: gyne

Die Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung steht im Mittelpunkt einer kostenlosen hybriden Fortbildung am 29. April 2026. Ärztinnen und Ärzte sind oft die erste Anlaufstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt. Die Fortbildung erhöht die Handlungssicherheit in Krankenhäusern und Arztpraxen. Expertinnen vermitteln erprobte Untersuchungsabläufe, Grundzüge des Versorgungsverbunds und Änderungen bei der kassenfinanzierten Spurensicherung in Hessen. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Berufsgruppen.

Fortbildung zur medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung

Ärztinnen und Ärzte sind häufig die erste Anlaufstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt. Doch viele Medizinerinnen und Mediziner fühlen sich mit dieser sensiblen Untersuchungssituation allein gelassen. Die kostenlose hybride Fortbildung „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ findet am 29. April 2026 statt und zielt darauf ab, die Handlungssicherheit in Krankenhäusern und Arztpraxen zu erhöhen.


Hybride Veranstaltung

Präsenz-Ort: Haus am Dom, Frankfurt am Main

Datum: 29. April 2026, 9:30 – 16:45 Uhr

Veranstalter: Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt


Herausforderungen in der Akutversorgung

Die medizinische Versorgung nach einem sexuellen Gewaltgeschehen stellt für alle Beteiligten eine herausfordernde Ausnahmesituation dar. Patientinnen und Patienten erscheinen oft außerhalb der Regelversorgungszeiten und befinden sich unter Umständen in einem sehr emotionalen, posttraumatischen Zustand. Zudem ist ein ärztliches Vorgehen außerhalb der Routine erforderlich, beispielsweise für eine rechtssichere Spurensicherung und Befundsicherung.

Versorgungsverbund bietet konkrete Unterstützung

Der Versorgungsverbund „Medizinische Soforthilfe“ verknüpft etablierte medizinische Notfall-Versorgungsstrukturen mit konkreten Handlungshilfen für die Spurensicherung. Während der Fortbildung werden Grundzüge des Versorgungsverbunds, erprobte Untersuchungsabläufe sowie Änderungen anlässlich der kassenfinanzierten Spurensicherung in Hessen dargestellt.

Programm mit Expertinnen

Im Programm der Veranstaltung sorgen Fachfrauen aus Gynäkologie und Geburtshilfe, Rechtswissenschaften, Rechtsmedizin und Forensik für echten Mehrwert. Angela Wagner, Geschäftsführerin der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt, zeigt auf, wie die Erstversorgung gelingen kann und wie Betroffene angemessen versorgt werden können. Im Anschluss liegen die Schwerpunkte wie folgt:

  • Schulung von Fachpersonen
  • Anforderungen an klinisch tätige und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte
  • Rechtssicherheit
  • Versorgung bei Verdacht auf sexuell übertragene Infektionserkrankung
  • Rechtsmedizinische Aspekte
  • Zeitnahe Versorgung in Kombination mit rechtssicherer Befunddokumentation

Praktischer Nutzen für alle Teilnehmenden

Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte aus Krankenhäusern und niedergelassenen Praxen sowie an alle interessierten Berufsgruppen. Die Fortbildung kann auch genutzt werden, wenn das eigene Krankenhaus noch nicht in einem Versorgungsverbund mitarbeitet. Die dargestellten Abläufe und Materialien erleichtern die Versorgung.

Die Teilnahme ist kostenlos. Ärztliche Fortbildungspunkte wurden bei der Landesärztekammer Hessen beantragt. Die Online-Anmeldung ist bis zum 22. April 2026 möglich.

Quelle: Ärztliche Fortbildungsinformation der Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt: Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung 2026

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