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Gibt es auch Schwangerschaften ohne nachfolgende OP?

Symbolbild Fallbeispiel

Quelle: mgo fachverlage GmbH & Co. KG

Gibt es auch Schwangerschaften ohne nachfolgende OP?

Fachbeitrag

Gynäkologie

Geburtshilfe

Postpartale Komplikationen

mgb medizin Redaktion

Verlag

3 MIN

Erschienen in: gyne

Nicht jede Geburt endet mit der Entbindung – manchmal bleiben Plazentareste zurück. Eine Kasuistik dokumentiert den Verlauf einer Patientin, die nach beiden Schwangerschaften operative Eingriffe benötigte. Trotz unauffälliger Schwangerschaften ergaben vaginale Ultraschalluntersuchungen den Verdacht auf verbliebene Dezidua-Reste im Corpus uteri. Die pathologischen Befunde bestätigten jeweils die Diagnose. Was bedeutet das für die postpartale Nachsorge?

Der Fall

Eileiterschwangerschaft und Tubektomie in der Frühschwangerschaft

Eine 29-jährige Patientin stellte sich in der Frühschwangerschaft vor. Bei der Untersuchung (SSW 8) konnte keine eindeutige intrauterine Gravidität nachgewiesen werden (Abb. 1, 2). Die nachfolgenden Laboruntersuchungen und Verlaufskontrollen ergaben schließlich, dass es sich um eine Eileiterschwangerschaft handelte. Als Folge dieser Diagnose wurde rechtsseitig eine Tubektomie durchgeführt.

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