Gynäkologie » Klimakterium und Menopause

»

Hypermenorrhö in der Menopause: Eisenmangelanämie rechtzeitig vorbeugen

Holzklötzchen mit Buchstaben, die das Wort "EISENMANGEL" bilden, neben einem Stethoskop auf einem Holztisch.

Hypermenorrhö in der Menopause: Eisenmangelanämie rechtzeitig vorbeugen

Pharmaservice

Gynäkologie

Klimakterium und Menopause

3 MIN

Erschienen in: gyne

Die Menopause kündigt sich häufig mit Zyklusstörungen an. Vor allem in der Prä- und Perimenopause kann es aufgrund des veränderten Hormonhaushalts zu einer Hypermenorrhö kommen. Nicht selten dauert die Regelblutung bei den betroffenen Frauen zudem länger als gewöhnlich (Menorrhagie). Ein erhöhter Blutverlust geht mit dem Risiko einer Eisenmangelanämie einher. Vorbeugend kann deshalb eine Supplementierung mit einer Niedrig-Eisen-Therapie mit Floradix mit Eisen sinnvoll sein.

Sie ist eine Zeit des Umbruchs mit vielfältigen Auswirkungen auf den Körper und das allgemeine Wohlbefinden: die Menopause. Erste Hinweise auf deren Beginn sind Störungen im Menstruationszyklus. Wenn die Ovarien weniger Östrogen und Progesteron bilden, bleibt der Follikelsprung immer häufiger aus. Die Folge sind unregelmäßige und veränderte Regelblutungen. Vor allem in der Prä- und Perimenopause kann die Menstruation stärker werden. Denn verlängern sich die zeitlichen Abstände zwischen zwei Menses, hat die Uterusschleimhaut mehr Zeit sich aufzubauen. Es kann zu einer Hypermenorrhoe mit einem Blutverlust von mehr als 80 ml oder auch zu einer Menorrhagie mit bis zu zehn Tage andauernden Blutungen kommen. Die Ursachen für ungewöhnlich starke Blutungen sollten Frauen grundsätzlich fachärztlich abklären lassen, um beispielsweise Myome auszuschließen. Unabhängig von der Ursache gilt jedoch, dass mit dem Blut immer auch Eisen verloren geht. Dabei kann es sogar zu einer Eisenmangelanämie kommen [1], mit der neben Blässe, Müdigkeit, nachlassender Leistungsfähigkeit und Haarausfall auch eine erhöhte Infektanfälligkeit und sogar depressive Verstimmungen in Verbindung gebracht werden.


Eine ausgewogene ist eine wichtige Grundlage, um den Körper ausreichend mit Eisen zu versorgen, kann einen erhöhten Bedarf aber nicht immer ausgleichen. Sind ein Eisenmangel und ggf. eine Anämie erst einmal entstanden, lässt sich beides nicht so schnell beheben. Frauen mit verstärkten Blutungen sollten einem Defizit deshalb rechtzeitig vorbeugen. Wegen der Sorge vor einer Überdosierung mit möglichen gastrointestinalen Nebenwirkungen gibt es in der Offizin häufig Bedenken, Eisenpräparate zu empfehlen. Die Lösung ist eine Niedrig-Dosis-Therapie mit dem Arzneimittel Floradix mit Eisen von Salus. Die niedrige Eisendosierung mit 36,8 mg pro Tag verbessert die Aufnahme, ist gut verträglich und eignet sich somit optimal, um einem Mangel vorzubeugen. Im Bereich der Nahrungsergänzung sind die neuen Floradix Eisen Sticks mit 14 mg Eisen pro Tagesdosis für eine schnelle Einnahme ohne Wasser besonders praktisch. Ein Stick deckt 100 Prozent des täglichen Bedarfs [2] an Eisen, Vitamin C, Vitamin B12 und Folsäure.

Quelle: Pressemitteilung der Salus Gruppe

Bilderquelle: © Andreas Berheide_ws_stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Symbolbild Fallbeispiel

Ich habe Krebs, oder?

Fachartikel

Eine 60-jährige Patientin mit zystisch-solider Raumforderung im Endometrium stellte sich mit großer Sorge vor einer möglichen Krebsdiagnose vor. Die Hysteroskopie sollte Klarheit über den Endometriumpolyp bringen.

Gynäkologie

Benigne Uteruserkrankungen

Polypen

Beitrag lesen
Illustration mit den Buchstaben P M O S und stilisiertem Uterus als Symbol fuer das polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom PMOS statt PCOS

Polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom: PMOS statt PCOS

News

Polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom ersetzt PCOS: 14 Jahre globale Forschung führen zu neuem Namen für Erkrankung, die 170 Millionen Frauen betrifft – für bessere Diagnose und Versorgung.

Gynäkologie

Gynäkologische Endokrinologie

Beitrag lesen
Anatomisches Modell von weiblichem Becken und Beckenbodenmuskulatur als Symbol fuer die Ueberarbeitung der S3 Leitlinie zum Descensus genitalis

Überarbeitung der S3-Leitlinie zum Descensus genitalis

News

Descensus genitalis betrifft viele Frauen und die Therapieoptionen sind vielfältig. Die aktualisierte S3-Leitlinie gibt zudem erstmals Empfehlungen zur Prävention und zur Therapie bei noch nicht abgeschlossener Familienplanung.

Gynäkologie

Urogynäkologie

Beitrag lesen