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Kontrazeption und Klimakterium: Frauen umfassend beraten

Ältere Frau bei der frauenärztlichen Beratung

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Kontrazeption und Klimakterium: Frauen umfassend beraten

Kongress

Gynäkologie

Klimakterium und Menopause

mgb medizin Redaktion

Verlag

3 MIN

Erschienen in: gyne

Sei es bzgl. der Frage der Verhütung von der Teenagerzeit bis zur Perimenopause oder auch in der Postmenopause – idealerweise beraten, begleiten und behandeln Gynäkologinnen und Gynäkologen ihre Patientinnen umfassend, so die Expertinnen bei einem FOKO-Symposium in Düsseldorf.

Dass das Thema Kontrazeption nicht nur für junge Frauen ohne bzw. vor Kinderwunsch eine wichtige Rolle spielt, sondern auch noch für Frauen in der Phase nach der Geburt ihrer Kinder und vor der Menopause, machte Prof. Dr. Patricia G. Oppelt, Erlangen, deutlich. Dabei würden sich insbesondere junge Frauen zu verschiedenen Verhütungsmethoden in den sozialen Medien informieren, was nicht selten zu einer Ablehnung von vor allem hormonellen Kontrazeptiva führen würde, sagte Oppelt. Anhand des Beispiels IUD machte die Ärztin klar, dass vielen negativen Meinungen, wie Schmerzen bei der Einlage oder Blutungsstörungen, durch eine gute Beratung entgegengewirkt werden könne. Die Beratung könne zudem in der Stillzeit und in der Perimenopause zu einem besseren Verständnis der Frauen für die mögliche Notwendigkeit einer weiteren Verhütung sowie zu einer Aufklärung zu verschiedenen Optionen beitragen. So könne in der Perimenopause der kontrazeptive Effekt über ein Kontrazeptivum oder über eine Hormonersatztherapie erfolgen. Hier gelte es, individuell zu beraten, so Oppelt.

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