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Prävention und Management der Postpartalen Hämorrhagie

Gefäßnetz aus roten Blutgefäßen symbolisiert postpartale Hämorrhagie und vaskuläre Blutungen.

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CME

Prävention und Management der Postpartalen Hämorrhagie

Fachbeitrag

Gynäkologie

Geburtshilfe

Postpartale Komplikationen

mgb medizin Redaktion

Verlag

1 MIN

Erschienen in: gyne

H. Maul

Zusammenfassung

Die postpartale Hämorrhagie (PPH) ist eine führende Ursache für mütterliche Morbidität und Mortalität. Die Hauptursachen folgen dem 4T-Schema (Tonus, Tissue, Trauma, Thrombin), wobei die Uterusatonie am häufigsten ist. Präventiv wirkt die Gabe von Uterotonika wie Oxytocin oder Carbetocin als Teil eines aktiven Managements der Nachgeburtsperiode (AMTSL). Die Diagnose der PPH erfordert eine genaue Blutverlustmessung und klinische Überwachung. Die Therapie ist abgestuft: Sie beginnt mit Medikamenten (Oxytocin, bei Versagen Sulproston), gefolgt von mechanischen Maßnahmen wie Ballontamponaden. Bei anhaltender Blutung sind operative Eingriffe wie Uteruskompressionsnähte, Gefäßligaturen oder als letzte Option die Hysterektomie nötig. Ein interdisziplinärer Ansatz und regelmäßiges Training des Notfalls sind entscheidend.


Hon. Prof. Dr. med. habil. Holger Maul



Korrespondenzadresse:
Hon. Prof. Dr. med. habil. Holger Maul,
MMS, MBM, IBCLC
Asklepios Frauenkliniken Barmbek,
Nord/Heidberg und Wandsbek, jeweils
Hamburg
+49 40 1818 828899
h.maul@asklepios.com

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