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Zweite Therapiesäule bei Herzinsuffizienz mit HFpEF verbessert die Prognose

Ärztin oder Arzt in Schutzhandschuhen mit Klemmbrett, umgeben von Symbolen für Herzgesundheit, Medikation und Lebensstil

Quelle: © KHAN VECTOR CO. – stock.adobe.com

Zweite Therapiesäule bei Herzinsuffizienz mit HFpEF verbessert die Prognose

Aus der Industrie

Kardiologie

Herzmuskelerkrankungen und Herzinsuffizienz

mgb medizin Redaktion

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2 MIN

Erschienen in: herzmedizin

Rund drei Millionen Patienten werden jährlich wegen Herzinsuffizienz behandelt, und etwa die Hälfte bis zwei Drittel davon haben eine oft übersehene HFpEF. Mit Finerenon steht nun neben SGLT2-Inhibitoren eine zweite Basistherapie zur Verfügung, die seit April 2026 zugelassen und in der ESC-Leitlinie mit Klasse IA empfohlen ist.

Herzinsuffizienz: Hohe Fallzahlen und hohes Sterberisiko

Laut Deutschem Herzbericht ist die Gesamtzahl der wegen Herzinsuffizienz in Krankenhäusern behandelten Patienten u. a. aufgrund der demografischen Entwicklung und gleichzeitig vorhandener Komorbiditäten seit Jahren hoch. Ca. 50−60 % dieser rund drei Millionen Patienten haben eine Heart Failure with preserved Ejection Fraction (HFpEF). Diese wird vor allem im hausärztlichen Bereich oft „übersehen“, weil bei erhaltener Pumpfunktion die schlechte Prognose, vergleichbar mit Heart Failure with reduced Ejection Fraction (HFrEF), unterschätzt wird. Um das nach wie vor hohe Mortalitätsrisiko für die Betroffenen zu reduzieren, sollte frühzeitig und kombiniert medikamentös therapiert werden.

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