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Saubere Umwelt schützt Gesundheit – DGIM fordert, Umweltgefahren ernst zu nehmen

Symbolbild für Herzgesundheit: Hände halten ein rotes Herz mit Herzschlaglinie vor einer modernen Stadt

Saubere Umwelt schützt Gesundheit – DGIM fordert, Umweltgefahren ernst zu nehmen

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: herzmedizin

Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben weltweit Todesursache Nummer 1 – etwa jeder fünfte Fall hängt mit Umweltverschmutzung zusammen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) fordert, Umweltrisiken wie Luftverschmutzung, Hitze und Lärm stärker in Prävention und Gesundheitspolitik zu berücksichtigen.

Die DGIM-Vorsitzende Professorin Dr. Dr. med. Dagmar Führer-Sakel sagt: „Gesundheit ist ein Zusammenspiel aus inneren und äußeren Faktoren. Umweltstressoren erhöhen das Risiko nicht nur für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch für Krebs, Diabetes und Adipositas sowie viele weitere internistische Erkrankungen. Daher müssen wir die Bedingungen, unter denen Krankheiten entstehen und sich verschärfen, stärker in den Blick nehmen und auf gesunde Lebensbedingungen hinarbeiten. Umweltfaktoren sind daher kein rein gesellschaftliches oder politisches Thema, sondern müssen auch als fester Bestandteil moderner Prävention und Public Health verstanden und in die Versorgung einbezogen werden.“

Der Internist und Kardiologe Professor Dr. med. Georg Ertl, Generalsekretär der DGIM, sagt: „Als medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaften haben wir den Auftrag, dort Stellung zu beziehen, wo gesicherte Evidenz gesundheitliche Risiken klar benennt. Umweltstressoren treffen vor allem ältere, chronisch kranke und sozial benachteiligte Menschen – genau jene Gruppen, die internistisch ohnehin besonders vulnerabel sind. Umwelt- und Klimaschutz sind deshalb integrale Bestandteile moderner Gesundheitsvorsorge und eine Voraussetzung für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem.“

 Die DGIM befasst sich seit mehreren Jahren intensiv mit den gesundheitlichen Folgen von Umwelt- und Klimabelastungen für die Innere Medizin. Auf ihren Jahreskongressen sowie in der Arbeitsgruppe „Gesundheit und Klima“ arbeitet sie wissenschaftliche Erkenntnisse zu Hitze, Luftverschmutzung und weiteren Umweltfaktoren systematisch auf. Ziel ist es, internistische Prävention und Versorgung evidenzbasiert an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen.

Zum gemeinsamen Statement der European Society of Cardiology (ESC), das American College of Cardiology (ACC), die American Heart Association (AHA) und der World Heart Federation (WHF).

Quelle: Statement der DGIM vom 20.01.2026

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