Für Patientinnen und Patienten mit Wildtyp- oder hereditärer Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie gibt es eine neue Therapieempfehlung mit höchster Evidenzstufe. Analysen der HELIOS-B-Studie zeigen einen konsistenten klinischen Vorteil von Vutrisiran – unabhängig davon, ob bereits Tafamidis eingesetzt wurde.
Die neuen Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) zum Management der Herzinsuffizienz empfehlen Vutrisiran zur Behandlung der Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) in den NYHA-Klassen I bis III. Die Empfehlung umfasst sowohl die Wildtyp- als auch die hereditäre Form und ist mit der höchsten Empfehlungsklasse I sowie dem Evidenzgrad A versehen. Ziel ist es, die Symptomprogression, das Risiko für Hospitalisierungen und die Gesamtmortalität zu reduzieren.
Konsistenter Nutzen mit und ohne Tafamidis
Auf dem ESC-Kongress 2026 wurden zudem neue Analysen der Phase-III-Studie HELIOS-B vorgestellt. Die vordefinierte Subgruppenanalyse untersuchte, ob der Behandlungseffekt von Vutrisiran davon abhing, ob die Patientinnen und Patienten zu Studienbeginn Tafamidis erhielten.





