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Neue ESC-Leitlinien empfehlen Vutrisiran bei ATTR-CM

Medizinisches Fachpersonal zeigt auf eine digitale Darstellung medizinischer Leitlinien.

Quelle: © MQ-Illustrations – stock.adobe.com

Neue ESC-Leitlinien empfehlen Vutrisiran bei ATTR-CM

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Kardiologie

Amyloidose

mgb medizin Redaktion

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3 MIN

Erschienen in: herzmedizin

Für Patientinnen und Patienten mit Wildtyp- oder hereditärer Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie gibt es eine neue Therapieempfehlung mit höchster Evidenzstufe. Analysen der HELIOS-B-Studie zeigen einen konsistenten klinischen Vorteil von Vutrisiran – unabhängig davon, ob bereits Tafamidis eingesetzt wurde.

Die neuen Leitlinien der European Society of Cardiology (ESC) zum Management der Herzinsuffizienz empfehlen Vutrisiran zur Behandlung der Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) in den NYHA-Klassen I bis III. Die Empfehlung umfasst sowohl die Wildtyp- als auch die hereditäre Form und ist mit der höchsten Empfehlungsklasse I sowie dem Evidenzgrad A versehen. Ziel ist es, die Symptomprogression, das Risiko für Hospitalisierungen und die Gesamtmortalität zu reduzieren.

Konsistenter Nutzen mit und ohne Tafamidis

Auf dem ESC-Kongress 2026 wurden zudem neue Analysen der Phase-III-Studie HELIOS-B vorgestellt. Die vordefinierte Subgruppenanalyse untersuchte, ob der Behandlungseffekt von Vutrisiran davon abhing, ob die Patientinnen und Patienten zu Studienbeginn Tafamidis erhielten.

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