Hautkrebsprävention trifft Social‑Media‑Mythen: Eine Videoanalyse der ADP zeigt, wie Trends („Sonnencreme macht Krebs“, „kein Sonnenbrand = kein Schaden“, „Öle statt LSF“) im Hochsommer riskantes Verhalten fördern. Wichtig für die Praxis: evidenzbasiert, empathisch gegensteuern und den Dreiklang „Meiden, Kleiden, Cremen“ klar kommunizieren – UV‑Schutz als Alltagsroutine.
Kochsalzinjektionen könnten kortikosteroidinduzierte Hautatrophie verbessern: Eine systematische Übersicht (16 Artikel, 41 Patient:innen, 48 Läsionen) berichtet nach intraläsionalen 0,9%-NaCl‑Injektionen in 83,3 % vollständige Resolution und bei Hypopigmentierung in 90,9 % Besserung. UAW waren selten. Die Methode gilt als minimalinvasiv und günstig, die Evidenz bleibt heterogen.
FOBI ist zurück: Vom 8.–10. Juli 2026 wird das ICM München wieder zum Forum für den wissenschaftlichen Dialog in der deutschsprachigen Dermatologie. Ein Sondernewsletter begleitet den Kongress mit kompakten Highlights – von modernen Systemtherapien bei chronisch‑entzündlichen Dermatosen über interventionelle ästhetische Ansätze bis zu komplexen diagnostischen Schnittstellen. Ziel: praxisnahe Impulse für Klinik und Praxis.
Das 16. Dermatologische Alpenseminar 2026 in Murnau zeigte Berufsdermatologie als „drittes Standbein“ für Praxen: Updates zu molekularer Diagnostik (Ekzem vs. Psoriasis), modernen Systemtherapien, Imaging in der Dermatoonkologie (u. a. LC‑OCT) und neuen Begutachtungsregeln (Bamberger Empfehlung) standen im Fokus. Plus: UV‑GOÄ steigt zum 1.7.2026 erneut um 5 %.
Wenn KI 90 % der kognitiven Arbeit übernimmt, droht „Deskilling“: Studien zeigen, dass Expertise im Alltag erodieren kann – durch Automation Bias, Mis‑Skilling und Never‑Skilling. Der Beitrag fragt nach den „ärztlichen 10 %“ und skizziert fünf Säulen, die wichtiger werden: richtige Fragen, Qualitätsurteil („Geschmack“), Verantwortung, Präsenz im Raum und Zukunft gestalten.
Eine aktuelle Studie zeigt: 63 % der Erwerbstätigen in Deutschland haben bereits Sexismus im Arbeitsumfeld erlebt. Das Gesundheitswesen ist gleich mehrfach tangiert – von den Defiziten, aber auch von den Potenzialen, die hier brachliegen.
Wie kommt geschlechtersensible Medizin in die Lehre? Forschende der Uni Bielefeld liefern einen praxisnahen Leitfaden zur Integration von Sex‑ und Gender‑Sensitive Medicine (SGSM) ins Medizinstudium. Mit dem Edu‑GRAS‑Framework können Fakultäten ihren Status prüfen und nächste Schritte planen. Analysen zeigen Lücken bei Sprache, Bildmaterial und Lernzielen – auch für die Dermatologie mit relevanten Geschlechtsunterschieden.
Der BVDD kritisiert eine Social‑Media‑Kampagne des BMG zum gesetzlichen Hautkrebsscreening: Das Ministerium werbe vorab für ein „risikobasiertes“ Verfahren und stelle mehr Terminkapazitäten in Aussicht – obwohl Gesetzgebung und G‑BA‑Prüfung noch laufen. Der Verband warnt vor irreführenden Aussagen, Einflussnahme auf die Selbstverwaltung und künftig eher weniger Dermatologie‑Terminen.
In der kommenden Woche verwandelt sich München in den zentralen Treffpunkt für die deutschsprachige Dermatologie. Vom 8. bis 10. Juli 2026 bietet die renommierte Fortbildungswoche für Dermatologie und Venerologie (FOBI) ein umfassendes Programm am Puls der Zeit.
Der 5. Multi-Stakeholder-Gipfel zu berufsbedingtem Hautkrebs findet am 2. Oktober 2026 in Wien, Österreich, während des EADV-Jahreskongresses statt. Gemeinsam veranstaltet von EADV, EADO, ILDS, ACD, ÖGDV, ICOH, ISSA, GlobalSkin, Hautnetz Hamburg e. V., NIB und der Abteilung für Dermatologie, Umweltmedizin der Universität Osnabrück, bringt der Gipfel globale Experten zusammen, um eines der am meisten übersehenen Risiken für die Hautgesundheit anzugehen.
Hautkrebsprävention trifft Social‑Media‑Mythen: Eine Videoanalyse der ADP zeigt, wie Trends („Sonnencreme macht Krebs“, „kein Sonnenbrand = kein Schaden“, „Öle statt LSF“) im Hochsommer riskantes Verhalten fördern. Wichtig für die Praxis: evidenzbasiert, empathisch gegensteuern und den Dreiklang „Meiden, Kleiden, Cremen“ klar kommunizieren – UV‑Schutz als Alltagsroutine.
Kochsalzinjektionen könnten kortikosteroidinduzierte Hautatrophie verbessern: Eine systematische Übersicht (16 Artikel, 41 Patient:innen, 48 Läsionen) berichtet nach intraläsionalen 0,9%-NaCl‑Injektionen in 83,3 % vollständige Resolution und bei Hypopigmentierung in 90,9 % Besserung. UAW waren selten. Die Methode gilt als minimalinvasiv und günstig, die Evidenz bleibt heterogen.
FOBI ist zurück: Vom 8.–10. Juli 2026 wird das ICM München wieder zum Forum für den wissenschaftlichen Dialog in der deutschsprachigen Dermatologie. Ein Sondernewsletter begleitet den Kongress mit kompakten Highlights – von modernen Systemtherapien bei chronisch‑entzündlichen Dermatosen über interventionelle ästhetische Ansätze bis zu komplexen diagnostischen Schnittstellen. Ziel: praxisnahe Impulse für Klinik und Praxis.
Das 16. Dermatologische Alpenseminar 2026 in Murnau zeigte Berufsdermatologie als „drittes Standbein“ für Praxen: Updates zu molekularer Diagnostik (Ekzem vs. Psoriasis), modernen Systemtherapien, Imaging in der Dermatoonkologie (u. a. LC‑OCT) und neuen Begutachtungsregeln (Bamberger Empfehlung) standen im Fokus. Plus: UV‑GOÄ steigt zum 1.7.2026 erneut um 5 %.
Wenn KI 90 % der kognitiven Arbeit übernimmt, droht „Deskilling“: Studien zeigen, dass Expertise im Alltag erodieren kann – durch Automation Bias, Mis‑Skilling und Never‑Skilling. Der Beitrag fragt nach den „ärztlichen 10 %“ und skizziert fünf Säulen, die wichtiger werden: richtige Fragen, Qualitätsurteil („Geschmack“), Verantwortung, Präsenz im Raum und Zukunft gestalten.
Eine aktuelle Studie zeigt: 63 % der Erwerbstätigen in Deutschland haben bereits Sexismus im Arbeitsumfeld erlebt. Das Gesundheitswesen ist gleich mehrfach tangiert – von den Defiziten, aber auch von den Potenzialen, die hier brachliegen.
Wie kommt geschlechtersensible Medizin in die Lehre? Forschende der Uni Bielefeld liefern einen praxisnahen Leitfaden zur Integration von Sex‑ und Gender‑Sensitive Medicine (SGSM) ins Medizinstudium. Mit dem Edu‑GRAS‑Framework können Fakultäten ihren Status prüfen und nächste Schritte planen. Analysen zeigen Lücken bei Sprache, Bildmaterial und Lernzielen – auch für die Dermatologie mit relevanten Geschlechtsunterschieden.
Der BVDD kritisiert eine Social‑Media‑Kampagne des BMG zum gesetzlichen Hautkrebsscreening: Das Ministerium werbe vorab für ein „risikobasiertes“ Verfahren und stelle mehr Terminkapazitäten in Aussicht – obwohl Gesetzgebung und G‑BA‑Prüfung noch laufen. Der Verband warnt vor irreführenden Aussagen, Einflussnahme auf die Selbstverwaltung und künftig eher weniger Dermatologie‑Terminen.
In der kommenden Woche verwandelt sich München in den zentralen Treffpunkt für die deutschsprachige Dermatologie. Vom 8. bis 10. Juli 2026 bietet die renommierte Fortbildungswoche für Dermatologie und Venerologie (FOBI) ein umfassendes Programm am Puls der Zeit.
Der 5. Multi-Stakeholder-Gipfel zu berufsbedingtem Hautkrebs findet am 2. Oktober 2026 in Wien, Österreich, während des EADV-Jahreskongresses statt. Gemeinsam veranstaltet von EADV, EADO, ILDS, ACD, ÖGDV, ICOH, ISSA, GlobalSkin, Hautnetz Hamburg e. V., NIB und der Abteilung für Dermatologie, Umweltmedizin der Universität Osnabrück, bringt der Gipfel globale Experten zusammen, um eines der am meisten übersehenen Risiken für die Hautgesundheit anzugehen.
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