Prädiabetes im Jugendalter erhöht späteres Risiko auf Schwangerschafts­komplikationen

Aktuelles

Frauen, die bereits im Jugendalter oder frühen Erwachsenenalter einen erhöhten Langzeitblutzucker (HbA1c) haben, erkranken später im Fall einer Schwangerschaft doppelt so häufig an einem Diabetes. Nach den in JAMA Network Open vorgestellten Ergebnissen einer Kohortenstudie ist das Risiko bereits ab einem HbA1c-Wert von 5,6 % erhöht.

Gynäkologie

Schwangerschaft

Gestationsdiabetes

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Potenzielle Biomarker identifiziert: Endometriose bald per Stuhlprobe diagnostizierbar?

Aktuelles

Die Zusammensetzung des Darmmikrobioms und der bakteriellen Stoffwechselprodukte scheint bei Frauen mit Endometriose ein so charakteristisches Muster aufzuweisen, dass es womöglich diagnostisch genutzt werden könnte. Bislang basiert diese Beobachtung allerdings auf rein präklinischen Daten. Darmmikrobiom und -metabolom nehmen Einfluss auf zahlreiche physiologische Prozesse und damit auf die Gesundheit des Menschen. Manche Darmbakterien beispielsweise produzieren Metabolite und Moleküle, die im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen und kardiovaskulären Erkrankungen stehen. Warum sollte das nicht auch auf die chronisch entzündliche Erkrankung Endometriose zutreffen?

Gynäkologie

Endometriose

Endometriosediagnostik

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Symbolbild der Rubrik Fallbeispiel

„Alles egal –ich will es haben!“

Fachbeitrag

Eine 26-jährige Patientin suchte in der 28. Schwangerschaftswoche aufgrund reduzierter Kindsbewegungen die offene Sprechstunde auf. Im Rahmen der Diagnostik wurde ein schwerwiegender sonografischer Befund erhoben, der die Prognose für das Kind erheblich beeinflusste. Trotz der infausten Aussichten entschied sich die Patientin für die Fortführung der Schwangerschaft. Erfahren Sie mehr über den Verlauf und die besonderen Herausforderungen in diesem Fall.

Gynäkologie

Schwangerschaft

Pränataldiagnostik

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Symbolbild der Rubrik Fallbeispiel

„Ich habe viel Schlechtes im Internet gelesen“

Fachbeitrag

Eine 75-jährige sehr schlanke Patientin, IIIG, IIIP, Zustand nach abdomineller Hysterektomie im Alter von 38 Jahren (Grund unbekannt), kam immer regelmäßig zur Kontrolle. Aufgrund einer stark ausgeprägten Zystozele entschied sie sich für eine Operation.

Gynäkologie

Sonstiges

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Unbehandelte Wechseljahres-Beschwerden kosten 9,4 Mrd. Euro jährlich

Kongress

Über Frauengesundheit wissen wir noch viel zu wenig. Der BILD-Frauengesundheitsgipfel am 19.11.2024 im Axel-Springer-Haus in Berlin rückte viele Bereiche der Frauengesundheit ins Rampenlicht und stellte die Frage, warum diese Themen nicht stärker gesellschaftlich und medizinisch beachtet werden. Auch wechseljahresbedingte Beschwerden werden zu wenig beachtet und häufig unzureichend medizinisch versorgt.

Gynäkologie

Klimakterium und Menopause

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🔒 Neu auf erster Linie in S3-Leitlinie: Rucaparib als 1L-Erhaltungstherapie

Aus der Industrie

Neue Studiendaten erweitern kontinuierlich die Riege des onkologischen Wissens – eine Erkenntnisflut, die durch klare Leitlinien in praxisnahe Bahnen gelenkt werden kann. In der jüngsten Aktualisierung der S3-Leitlinie für maligne Ovarialtumore nimmt der Inhibitor der Poly(ADP-Ribose)-Polymerase (PARP) Rucaparib (Rubraca®) seinen Platz als Monotherapie in der Erstlinien-Erhaltungstherapie ein [1, 2]. Die Empfehlung stützt sich auf die Ergebnisse des Monotherapie-Arms der Phase-III-Studie ATHENA, die kürzlich um 4-Jahres-Langzeitdaten ergänzt wurden.

Gynäkologie

Gynäkologische Onkologie

Ovarialkarzinom

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Hormontherapie bei trans-Personen geht wohl mit kardiovaskulären Risiken einher

Aktuelles

Erhalten trans-Personen Hormontherapien, könnte das auch langfristig mit kardiovaskulären Risiken einhergehen. In einer neuen Studie veränderte sich die Körperzusammensetzung signifikant. Das unterstreicht die Bedeutung einer langfristigen, klinischen Überwachung.

Gynäkologie

Sonstiges

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Schwangere in blauem Oberteil erhält Schutzimpfung.

Keuchhustenfälle in diesem Jahr besonders hoch – Impfung in der Schwangerschaft schützt Babys

Aktuelles

Die Zahl der dem Robert Koch-Institut gemeldeten Keuchhusten-Fälle ist 2024 besonders hoch. Für Schwangere sowie für die zukünftigen Kontaktpersonen des Babys ist ein Impfschutz gegen Keuchhusten (Pertussis) sehr wichtig, um die Säuglinge nach der Geburt vor einer Ansteckung zu schützen. Schwangere sollten sich zu Beginn des dritten Schwangerschaftsdrittels – ab der 28. Schwangerschaftswoche – bis spätestens vier Wochen vor der Geburt impfen lassen, oder bei erhöhter Wahrscheinlichkeit für eine Frühgeburt bereits im zweiten Schwangerschaftsdrittel.

Gynäkologie

Schwangerschaft

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Symbolbild der Rubrik Fallbeispiel

„Mein Fett wurde zu etwas gebraucht!“

Fachbeitrag

Eine 68-jährige Patientin bat um Kontrolle der Labien. Sie hatte erneut geheiratet und schilderte, dass ihr Ehemann über zehn Jahre jünger sei als sie. Sie berichtete über ihren Vorstellungsgrund, eine Asymmetrie der Labia minora, die sie als sehr störend empfand.

Gynäkologie

Operative Gynäkologie

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Influenza in der Schwangerschaft erhöht Risiko auf Fieberkrämpfe

Aktuelles

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft an einer Grippe erkrankt waren, leiden in den ersten Lebensjahren häufiger unter Fieberkrämpfen. Ein Anstieg von ernsthaften Epilepsien war in einer be­völ­kerungsbasierten Studie aus Taiwan in JAMA Network Open jedoch nicht nachweisbar.

Gynäkologie

Schwangerschaft

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