Dr. Alexander Kugler hat Anfang November letzten Jahres die Position des Chefarztes in der Klinik für Urologie am Klinikum Fichtelgebirge übernommen. Er folgt damit auf den langjährigen Chefarzt PD Dr. Wolfgang Schafhauser, welcher im letzten Jahr in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Zum Auftakt des neuen Jahres lohnt sich ein Blick in die Liste der für die Fachgruppe relevanten Änderungen. Die einzelnen Maßnahmen sind am 1. Januar bereits in Kraft getreten oder werden im ersten oder zweiten Quartal eingeführt. Was ändert sich?
Eine Harninkontinenz ist für die betroffenen Patientinnen eine gesundheitliche und finanzielle Belastung, die die Lebensqualität beeinträchtigt. Mit dem Needleless-System steht ein neues Single Incision TOT zur Verfügung, welches seit Februar 2023 in der Frauenklinik des DRK-Krankenhauses Chemnitz-Rabenstein durchgeführt wird.
Im Folgenden werden die Diagnostik und Möglichkeiten zur Therapie bei Frauen mit Rückenmarksläsionen beleuchtet und Resultate aus dem Schweizer Paraplegiker-Zentrum vorgestellt.
Botulinumtoxin A Detrusorinjektionen sind seit zehn Jahren für die Behandlung der überaktiven Harnblase und seit zwölf Jahren für die bei neurogenen Blasenfunktionsstörungen zugelassen. Seit 2018 steht in Deutschland auch eine EBM-Ziffer zur Abrechnung im KV-Bereich zur Verfügung.
Das metastasierte Urothelkarzinom ist eine sehr aggressive Tumorerkrankung mit einem eingeschränkten Gesamtüberleben. Zur Verbesserung der Prognose sind neue Therapiestrategien gefragt. Der Einsatz von PARP-Inhibitoren beim Urothelkarzinom soll im Folgenden vorgestellt werden.
In der Behandlung des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms wird oft nicht an die perioperative Chemotherapie gedacht, obwohl deren Wirksamkeit gut untersucht und durch Meta-Analysen belegt ist. Für Cisplatin-basierte Kombinationen konnte ein verbessertes Gesamtüberleben sowie tumor-spezifisches Überleben nachgewiesen werden.
Harnblasenkrebs, der in die Muskelschicht der Harnblase eingedrungen ist, wird üblicherweise mit der Entfernung der gesamten Harnblase und angrenzender Strukturen behandelt, obwohl laut den aktuellen Leitlinien eine alternative multimodale Therapie, beginnend mit einer transurethralen Resektion (TUR) gefolgt von Radiochemotherapie, existiert. Jedoch wird vielen Patientinnen und Patienten diese Option nicht vorgeschlagen.
Die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten ist ein bereits bekannter Risikofaktor für die Entstehung einer spülpflichtigen Makrohämaturie. Das Vorliegen von Medikamenteninteraktionen zwischen Antikoagulanzien/Thrombozytenaggregationshemmern und der Komedikation der Patienten sowie die Einnahme einer Kombination aus verschiedenen blutverdünnenden Medikamenten wirkt sich mutmaßlich auf die Inzidenz und auf den klinischen Verlauf einer Makrohämaturie aus.
Dr. Alexander Kugler hat Anfang November letzten Jahres die Position des Chefarztes in der Klinik für Urologie am Klinikum Fichtelgebirge übernommen. Er folgt damit auf den langjährigen Chefarzt PD Dr. Wolfgang Schafhauser, welcher im letzten Jahr in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Zum Auftakt des neuen Jahres lohnt sich ein Blick in die Liste der für die Fachgruppe relevanten Änderungen. Die einzelnen Maßnahmen sind am 1. Januar bereits in Kraft getreten oder werden im ersten oder zweiten Quartal eingeführt. Was ändert sich?
Eine Harninkontinenz ist für die betroffenen Patientinnen eine gesundheitliche und finanzielle Belastung, die die Lebensqualität beeinträchtigt. Mit dem Needleless-System steht ein neues Single Incision TOT zur Verfügung, welches seit Februar 2023 in der Frauenklinik des DRK-Krankenhauses Chemnitz-Rabenstein durchgeführt wird.
Im Folgenden werden die Diagnostik und Möglichkeiten zur Therapie bei Frauen mit Rückenmarksläsionen beleuchtet und Resultate aus dem Schweizer Paraplegiker-Zentrum vorgestellt.
Botulinumtoxin A Detrusorinjektionen sind seit zehn Jahren für die Behandlung der überaktiven Harnblase und seit zwölf Jahren für die bei neurogenen Blasenfunktionsstörungen zugelassen. Seit 2018 steht in Deutschland auch eine EBM-Ziffer zur Abrechnung im KV-Bereich zur Verfügung.
Das metastasierte Urothelkarzinom ist eine sehr aggressive Tumorerkrankung mit einem eingeschränkten Gesamtüberleben. Zur Verbesserung der Prognose sind neue Therapiestrategien gefragt. Der Einsatz von PARP-Inhibitoren beim Urothelkarzinom soll im Folgenden vorgestellt werden.
In der Behandlung des muskelinvasiven Harnblasenkarzinoms wird oft nicht an die perioperative Chemotherapie gedacht, obwohl deren Wirksamkeit gut untersucht und durch Meta-Analysen belegt ist. Für Cisplatin-basierte Kombinationen konnte ein verbessertes Gesamtüberleben sowie tumor-spezifisches Überleben nachgewiesen werden.
Harnblasenkrebs, der in die Muskelschicht der Harnblase eingedrungen ist, wird üblicherweise mit der Entfernung der gesamten Harnblase und angrenzender Strukturen behandelt, obwohl laut den aktuellen Leitlinien eine alternative multimodale Therapie, beginnend mit einer transurethralen Resektion (TUR) gefolgt von Radiochemotherapie, existiert. Jedoch wird vielen Patientinnen und Patienten diese Option nicht vorgeschlagen.
Die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten ist ein bereits bekannter Risikofaktor für die Entstehung einer spülpflichtigen Makrohämaturie. Das Vorliegen von Medikamenteninteraktionen zwischen Antikoagulanzien/Thrombozytenaggregationshemmern und der Komedikation der Patienten sowie die Einnahme einer Kombination aus verschiedenen blutverdünnenden Medikamenten wirkt sich mutmaßlich auf die Inzidenz und auf den klinischen Verlauf einer Makrohämaturie aus.
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