Mit der Auszeichnung durch die Deutsche Krebsgesellschaft stärkt die Universitätsmedizin Rostock ihre uroonkologische Kompetenz und baut die spezialisierte Versorgung von Patienten mit seltenen Tumorerkrankungen weiter aus. Deutschlandweit verfügen derzeit nur 13 Einrichtungen über eine entsprechende Zertifizierung.
Das Peniskarzinom hat eine ungünstige Prognose, doch Diagnostik und Therapie entwickeln sich weiter. Organerhaltende Eingriffe gelten in selektierten Fällen als sicher, moderne Stagingverfahren verbessern die Therapieplanung. Roboterassistierte Verfahren reduzieren die Morbidität beim Lymphknotenmanagement. Systemisch gewinnen Chemo-Immuntherapien und Antikörper-Konjugate an Bedeutung.
Der testikuläre Keimzelltumor (KZT) ist eine seltene maligne Erkrankung, stellt jedoch die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern im Alter zwischen 17 und 44 Jahren dar [1]. Charakteristisch ist die hohe Sensitivität gegenüber platinbasierter Chemotherapie, die selbst im metastasierten Stadium in der Mehrzahl der Fälle eine Heilung ermöglicht.
Neben den häufigeren Erkrankungen Urothel- und Nierenzellkarzinom ging es in der Session „Update Uroonkologie“ auch um seltenere Tumorarten – um das Peniskarzinom sowie um Hodentumore.
Die robotisch-assistierte, ICG-gesteuerte Sentinel-Lymphknoten-Biopsie ist eine vielversprechende Technik mit potenzieller klinischer Relevanz für das von Keimzelltumoren des Hodens. Gegenwärtige -Methoden haben eine begrenzte Genauigkeit, insbesondere bei der Früherkennung von okkulten Metastasen im klinischen Stadium I von Hodentumoren. Die RAISN-Studie verfolgt einen innovativen Ansatz, bei dem die laparoskopische oder roboterassistierte Lymphknotenentfernung unter Indocyaningrün-Fluoreszenz-Bildgebung untersucht wird.
Eine präzise Bildgebung ist für die genaue Stadieneinteilung und der damit verbundenen erfolgreichen Behandlung von malignen Keimzelltumoren (KZT) des Hodens von entscheidender Bedeutung. Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, den aktuellen Stand der Technik sowie innovative Entwicklungen in der KZT-Bildgebung anhand von drei häufig auftretenden, schwierigen klinischen Situationen aufzuzeigen.
Beim Peniskarzinom fehlt es in vielen klinischen Situationen an ausreichender Evidenz als Basis für Therapieentscheidungen. Je früher die Diagnose gestellt und behandelt wird, desto besser sind die Aussichten. Bei allen Überlegungen zur geeigneten Therapie steht die Lebensqualität des Patienten im Mittelpunkt. Der Organerhalt hat hohe Priorität.
Das Seminom im klinischen Stadium II A/B zeichnet sich durch eine geringe Tumorlast mit Lymphknotenmetastasen im Retroperitoneum mit einem maximalen Querschnittsdurchmesser von 5 cm aus. Demgegenüber ist die gemäß der S3-Leitlinie empfohlene Therapie mit Bestrahlung oder Systemtherapie zwar effektiv, aber sehr nebenwirkungsreich, insbesondere in Bezug auf Langzeittoxizitäten, besonders Zweitmalignome. Der Artikel berichtet über Ansätze und aktuell laufende Studien zur Reduzierung der Toxizitäten bei Erhalt der Effektivität der Therapie.
Die Keimzelltumore stellen mit etwa 90 % den überwiegenden Anteil der Hodentumore dar. Jedoch gibt es auch im Bereich des Hodens seltene Tumore. Dies sind vor allem die nicht-germinalen Stromatumore.
Die Augsburger Allgemeine berichtete, dass Biontech plant mit seiner mRNA-Technologie bis 2027 mehrere Immuntherapie-Mittel gegen Krebs auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen will sich dabei u. a. auf Hodenkrebs fokussieren.
Mit der Auszeichnung durch die Deutsche Krebsgesellschaft stärkt die Universitätsmedizin Rostock ihre uroonkologische Kompetenz und baut die spezialisierte Versorgung von Patienten mit seltenen Tumorerkrankungen weiter aus. Deutschlandweit verfügen derzeit nur 13 Einrichtungen über eine entsprechende Zertifizierung.
Das Peniskarzinom hat eine ungünstige Prognose, doch Diagnostik und Therapie entwickeln sich weiter. Organerhaltende Eingriffe gelten in selektierten Fällen als sicher, moderne Stagingverfahren verbessern die Therapieplanung. Roboterassistierte Verfahren reduzieren die Morbidität beim Lymphknotenmanagement. Systemisch gewinnen Chemo-Immuntherapien und Antikörper-Konjugate an Bedeutung.
Der testikuläre Keimzelltumor (KZT) ist eine seltene maligne Erkrankung, stellt jedoch die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern im Alter zwischen 17 und 44 Jahren dar [1]. Charakteristisch ist die hohe Sensitivität gegenüber platinbasierter Chemotherapie, die selbst im metastasierten Stadium in der Mehrzahl der Fälle eine Heilung ermöglicht.
Neben den häufigeren Erkrankungen Urothel- und Nierenzellkarzinom ging es in der Session „Update Uroonkologie“ auch um seltenere Tumorarten – um das Peniskarzinom sowie um Hodentumore.
Die robotisch-assistierte, ICG-gesteuerte Sentinel-Lymphknoten-Biopsie ist eine vielversprechende Technik mit potenzieller klinischer Relevanz für das von Keimzelltumoren des Hodens. Gegenwärtige -Methoden haben eine begrenzte Genauigkeit, insbesondere bei der Früherkennung von okkulten Metastasen im klinischen Stadium I von Hodentumoren. Die RAISN-Studie verfolgt einen innovativen Ansatz, bei dem die laparoskopische oder roboterassistierte Lymphknotenentfernung unter Indocyaningrün-Fluoreszenz-Bildgebung untersucht wird.
Eine präzise Bildgebung ist für die genaue Stadieneinteilung und der damit verbundenen erfolgreichen Behandlung von malignen Keimzelltumoren (KZT) des Hodens von entscheidender Bedeutung. Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, den aktuellen Stand der Technik sowie innovative Entwicklungen in der KZT-Bildgebung anhand von drei häufig auftretenden, schwierigen klinischen Situationen aufzuzeigen.
Beim Peniskarzinom fehlt es in vielen klinischen Situationen an ausreichender Evidenz als Basis für Therapieentscheidungen. Je früher die Diagnose gestellt und behandelt wird, desto besser sind die Aussichten. Bei allen Überlegungen zur geeigneten Therapie steht die Lebensqualität des Patienten im Mittelpunkt. Der Organerhalt hat hohe Priorität.
Das Seminom im klinischen Stadium II A/B zeichnet sich durch eine geringe Tumorlast mit Lymphknotenmetastasen im Retroperitoneum mit einem maximalen Querschnittsdurchmesser von 5 cm aus. Demgegenüber ist die gemäß der S3-Leitlinie empfohlene Therapie mit Bestrahlung oder Systemtherapie zwar effektiv, aber sehr nebenwirkungsreich, insbesondere in Bezug auf Langzeittoxizitäten, besonders Zweitmalignome. Der Artikel berichtet über Ansätze und aktuell laufende Studien zur Reduzierung der Toxizitäten bei Erhalt der Effektivität der Therapie.
Die Keimzelltumore stellen mit etwa 90 % den überwiegenden Anteil der Hodentumore dar. Jedoch gibt es auch im Bereich des Hodens seltene Tumore. Dies sind vor allem die nicht-germinalen Stromatumore.
Die Augsburger Allgemeine berichtete, dass Biontech plant mit seiner mRNA-Technologie bis 2027 mehrere Immuntherapie-Mittel gegen Krebs auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen will sich dabei u. a. auf Hodenkrebs fokussieren.
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