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6-Stufen-Modell psychosomatischer Gesprächsführung in der Schmerztherapie

6-Stufen-Modell psychosomatischer Gesprächsführung in der Schmerztherapie

Fachbeitrag

Neurologie und Psychiatrie

Psychosomatik

1 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

V. Lucas, J. Tesarz

Da chronische Schmerzen zu einer starken psychischen Belastung führen und psychosoziale und psychologische Faktoren substantiell die Aufrechterhaltung der Schmerzsymptomatik begünstigen können, wird in der Regel ein multimodales und interdisziplinäres Vorgehen empfohlen. Gerade bei den schweren und schwersten Verläufen wird dann am Ende auf eine psychologische oder psychotherapeutische Begleitung verwiesen. Dies birgt das Risiko, dass Patienten von einem Behandler zum nächsten weiterverwiesen werden, und sich letztendlich oftmals falsch verstanden oder abgeschoben fühlen. Auch sind die schmerzpsychotherapeutischen Angebote oftmals begrenzt. Umso wichtiger ist die Lotsen- und Begleitfunktion der Hausärzte und Erstversorger. Bereits durch einfache Techniken und Handhabungen in der ärztlichen Anamnese und Gesprächsführung können hier wesentliche schmerzpsychotherapeutische Impulse gesetzt und schmerztherapeutische Effekte erzielt werden. Aufbauend auf dem Manual zur Psychosomatik in der Schmerztherapie (erschienen bei KlettCotta in 2018) soll im Folgenden eine kurze und praxisorientierte Einführung in eine schmerzpsychotherapeutisch ausgerichtete ärztliche Anamnese bei Patientenmit chronischen Schmerzen eingegangen werden.

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