Neurologie und Psychiatrie

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„Demokratie stärken“ – aber wie?

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„Demokratie stärken“ – aber wie?

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Neurologie und Psychiatrie

mgb medizin Redaktion

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3 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Der Tag der Psychologie in NRW am 26. September 2026 widmet sich dem Thema und zeigt, was die Psychologie als Profession zur Stärkung der Demokratie beitragen kann.

Demokratie lebt vom Dialog. Doch genau dieser wird in unserer Gesellschaft zunehmend herausfordernd: Polarisierung, Desinformation und gesellschaftliche Spaltung begegnen uns nicht nur in der öffentlichen Debatte, sondern auch im beruflichen und privaten Alltag. Demokratische Grundwerte werden von demokratiefeindlichen Gruppierungen infrage gestellt. Gleichzeitig gehen viele Menschen auf die Straße, um sich für die Demokratie starkzumachen.

Doch wie entstehen Misstrauen und Abgrenzung, wie verlaufen Radikalisierungsprozesse und wie dringt extremistisches Gedankengut in die Mitte der Gesellschaft vor? Und wie können ein verantwortliches und demokratisches Miteinander, Vertrauen, Kompromissbereitschaft und lösungsorientiertes Denken und Handeln gefördert werden?

Auf dem Tag der Psychologie 2026 der Landesgruppe NRW des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) zum Thema „Demokratie stärken“ geht es vor allem darum, welche Rolle Psycholog*innen sowie die Psychologie als Profession bei der Stärkung demokratischer Strukturen auf unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Ebenen spielen können.

Zum Veranstaltungs-Auftakt spricht Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, bundesweit bekannt als Trainer gegen Stammtischparolen und Autor zahlreicher Bücher zu Demokratie und politischer Bildung, eine Keynote zum Thema „Demokratie bist du!“. Auf dem anschließenden Panel wird BDP-Präsidentin Thordis Bethlehem gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Peter Hufer und anderen über die Herausforderungen und Perspektiven der Demokratieförderung diskutieren.

Beleuchtet werden zentrale Fragen wie „Ist unsere Demokratie wirklich gefährdet – oder dramatisieren wir?“ Es wird darum gehen, wie viel antidemokratische Stimmen die Demokratie aushalten muss, wo eine unbequeme Meinung endet und Demokratiefeindlichkeit beginnt, welches Handwerkszeug es gegen Stammtischparolen und demokratiegefährdenden Social Media-Content gibt und wie man soziale Medien für die Stärkung der Demokratie nutzen kann.

Wie viel politische Regulierung braucht es und wo ist Medienkompetenz oder Plattform-Verantwortung gefragt? Und wie viel Verantwortung liegt bei jeder*m einzelnen Bürger*in, wenn es heißt, Demokratie ist nicht selbstverständlich, wir müssen uns für sie entscheiden und sie leben, jeden Tag – könnte da ein Demokratie-Muskel-Training helfen?

Vor dem Hintergrund von Dauerkrisen und sich rasant entwickelnder und verändernder Realitäten rückt auch die Demokratie immer stärker ins Zentrum des gesellschaftlichen und politischen Diskurses und steht zur Disposition. Im fachlichen Austausch sollen daher auf dem Tag der Psychologie 2026 „Demokratie stärken“ konkrete Lösungsansätze für gesellschaftspolitische Optionen der Psychologie zur Stärkung der Demokratie zusammengetragen werden.

Ihre Ansprechpartnerin:
Bettina Genée

Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Phone: +49 176 58868222

Mail: presse@bdp-verband.de

Quelle: Pressemitteilung des Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP)

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