E-Paper

Neurologie und Psychiatrie » Psychische Erkrankungen

»

Offener Dialog bei psychotischen Reaktionen: Welche Beziehungsgestaltung eine Krise überwindbar macht

Offener Dialog bei psychotischen Reaktionen: Welche Beziehungsgestaltung eine Krise überwindbar macht

Aktuelles

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

1 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Der in Finnland entwickelte Offene Dialog bietet eine Möglichkeit, bedürfnisorientiert mit psychotischen Reaktionen umzugehen. Menschen mit akuten psychotischen Reaktionen, auf oftmals traumatische Ereignisse, werden gemeinsam mit ihrem sozialen Umfeld zu Hause unterstützt mit der Krisensituation einen Umgang zu finden. Durch das Sprechen über die aktuellen und vergangenen Erfahrungen wird eine Verarbeitung und Einordnung ermöglicht. Auch in akuten Phasen wird ein Rahmen geschaffen, der Vertrauen ermöglicht und eine verlässliche therapeutische Beziehung entstehen lassen kann. Durch einfühlsames Zuhören kann gegenseitiges Verständnis entstehen. Lösungen ergeben sich durch die Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Beteiligten. Dadurch wird Chronifizierung, Hospitalisierung und Zwang vermieden und weniger Psychopharmaka nötig. Auch dauern die Phasen kürzer und es gibt weniger Rückfälle.

Artikel in der Vorschau sehen
Vollständigen Fachartikel auf med-search lesen

Bilderquelle: © Photographee – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

DPtV nimmt Stellung zu geplantem Suizid-Präventionsgesetz

Aktuelles

„Suizid ist bei zehn- bis unter 25-Jährigen die häufigste Todesursache. Im Durchschnitt sterben in Deutschland täglich 28 Menschen durch Suizid. Jeder zehnte bis zwölfte Mensch in Deutschland hat im Laufe seines Lebens Suizidgedanken.

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Allgemeine Aspekte

Beitrag lesen

Membrantransporter als neue Ziele im Kampf gegen neuronale Erkrankungen

Aktuelles

Sie transportieren Nährstoffe, regulieren Botenstoffe wie Serotonin oder Dopamin und beeinflussen den Energiehaushalt des Gehirns: Spezielle Transportproteine in der Zellmembran, sogenannte Solute Carrier (SLCs), erfüllen viele lebenswichtige Aufgaben. Einige von ihnen sind seit Jahrzehnten Angriffspunkte erfolgreicher Medikamente, etwa gegen Depression oder Epilepsie.

Neurologie und Psychiatrie

Forschung

Beitrag lesen

Migräne bei Frau und Mann: Geschlechtsspezifische Unterschiede im Fokus

Aktuelles

Nicht jeder Kopf-schmerz erzählt dieselbe Geschichte. Besonders bei Migräne zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede – von der Symptomatik über die Krankheitslast bis hin zu möglichen Besonderheiten der Schmerzverarbeitung. Warum dieses Wissen für Diagnostik, Beratung und Behandlung relevant sein kann, war Thema eines Pressegesprächs mit dem Neurologen und Kopfschmerzexperten PD Dr. Charly Gaul.

Neurologie und Psychiatrie

Kopfschmerzerkrankungen

Beitrag lesen