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Internationale Kooperation stärkt Krebsversorgung in Uganda

Das Projekt-Team Regensburg: Dr. Michael Rechenmacher, Alexandra Schwöd, Fabian Maurer, Ochan Kennedy, Alobo Mary Paul, PD Dr. Ulrich Kaiser, Lena Schöftenhuber.

Quelle: Martin Meyer. Copyright: © UKR.

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Erschienen in: onkologie heute

Ein neues Projekt verbindet Regensburg, Landshut und Kitgum, um die onkologische und palliativmedizinische Versorgung in Uganda nachhaltig zu verbessern mit Fokus auf Wissenstransfer und Selbstbefähigung.

Unter der Leitung von Dr. Ursula Vehling-Kaiser, Leiterin des MVZ Dr. Vehling-Kaiser in Landshut, und PD Dr. Ulrich Kaiser, Assistenzarzt der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III des UKR, wurde in enger Zusammenarbeit mit Dr. Michael Rechenmacher, Leiter des Zentrums für interdisziplinäre Palliativmedizin des UKR, bereits 2023 ein gemeinsames Konzept für den Wissensaustausch mit dem General Hospital in Kitgum Uganda entwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung fachlicher Kompetenzen vor Ort – mit einem Fokus auf langfristige Wirkung und Selbstbefähigung der ugandischen Fachkräfte.
Im ersten Projektschritt reisten Pflegekräfte aus Kitgum im September dieses Jahres nach Regensburg und Landshut, um im Rahmen einer Hospitation Einblicke in die klinische Praxis der Palliativmedizin und Onkologie zu gewinnen. Die Schulung umfasst sowohl medizinisches Fachwissen als auch organisatorische und kommunikative Aspekte der Patientenversorgung.
Nach ihrer Rückkehr nach Uganda werden die Teilnehmer ihr erworbenes Wissen zunächst selbst anwenden und Kollegen weitergeben. Dieses „Train-the-Trainer“-Konzept soll sicherstellen, dass das Know-how langfristig in weiteren Regionen Ugandas verbreitet und etabliert wird. Ergänzend wird das deutsche Team die Umsetzung über regelmäßige Videokonferenzen begleiten und beratend unterstützen.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die onkologische und palliativmedizinische Versorgung in Uganda strukturell zu stärken – und zwar so, dass das dortige Fachpersonal langfristig eigenständig darauf aufbauen kann“, erklärt PD Dr. Kaiser, der das Projekt vor Ort betreut.
Dr. Rechenmacher ergänzt: „Dieses Projekt ist ein Beispiel für gelebte internationale Solidarität und zeigt, wie durch Wissenstransfer und partnerschaftliche Zusammenarbeit nachhaltige Verbesserungen in der medizinischen Versorgung erreicht werden können.“

Quelle: Pressemitteilung Universitätsklinikum Regensburg (UKR)

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