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Jun.-Prof. Dr. Lisa Becker in Emmy Noether-Programm aufgenommen

Wissenschaftlerin im weissen Kittel lehnt an einem Gelaender vor einem Klinikgebaeude, Symbol fuer Forschung zu schwarzem Hautkrebs im Emmy-Noether-Programm

Quelle: © Universität Duisburg-Essen, Alexandra Roth

Jun.-Prof. Dr. Lisa Becker in Emmy Noether-Programm aufgenommen

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: onkologie heute

Becker untersucht in ihrem Projekt, wie Zellen der Blutgefäße mit den T-Zellen kommunizieren und wie dieser Vorgang die Funktion im Hauttumor beeinflusst. Das Projekt erhält rund 1,4 Millionen Euro.

Jun.-Prof. Dr. Lisa Becker forscht zu schwarzem Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen nicht die Tumorzellen, sondern die Blutgefäße, die den Tumor versorgen. Sie können wie Tore für Immunzellen verstanden werden. Die Professorin untersucht, wie die Zellen der Blutgefäßwand mit T-Zellen kommunizieren und dadurch deren Funktion im Tumor beeinflussen. T-Zellen sind spezialisierte Abwehrzellen des Immunsystems, die Krebszellen erkennen und zerstören können. Wenn T-Zellen über die Blutgefäße nicht in den Tumor gelangen oder dort nicht ausreichend aktiviert werden, verliert auch die Immuntherapie an Wirksamkeit. Dort setzt das Team um Jun.-Prof. Dr. Becker an.

Stoffwechsel im Fokus

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Stoffwechsel der Zellen. Die Forschenden aus Essen möchten verstehen, wie Stoffwechselvorgänge das Zusammenspiel zwischen Tumor-, Blutgefäß- und Immunzellen steuern. Es gilt zu klären, wie Blutgefäßzellen die Funktion von T-Zellen im Tumor beeinflussen. Neue Erkenntnisse in diesen Bereichen könnten helfen, bislang unbekannte Angriffspunkte gegen Krebs zu finden und Immuntherapien gezielter weiterzuentwickeln.

Die gewonnenen Erkenntnisse könnten nicht nur Menschen mit schwarzem Hautkrebs zugutekommen. Die Forschenden werden auch prüfen, ob sich ihre Ergebnisse auf andere Krebsarten übertragen lassen. Zudem könnten sie die Entwicklung neuer Bildgebungsverfahren und weiterer Therapieansätze vorantreiben.

Neue Therapien interdisziplinär entwickeln

Das Projekt verbindet Expertise aus mehreren Fachgebieten. Jun.-Prof. Dr. Becker arbeitet mit weiteren Forscher:innen des Universitätsklinikums Essen (UK Essen) und der Research Alliance Ruhr zusammen. Beteiligt sind unter anderem die Klinik für Kardiologie des UK Essen sowie das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V. in Dortmund.

Quelle: Pressemitteilung Universität Duisburg-Essen

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