Hautkrebs bleibt ein großes Thema – für die Mediziner, das Behandlungsteam und die betroffenen Patientinnen und Patienten. Denn Hautkrebs ist nicht nur der häufigste Krebs, sondern die Erkrankung an Hautkrebs wird trotz der erheblichen Fortschritte in Diagnostik und Therapie in den letzten Jahren weltweit auch noch weiter zunehmen. Neue Strategien in der Dermato-Onkologie werden auf dem 36. Deutschen Hautkrebskongress vom 9. bis 12. September 2026 in der Kongresshalle am Zoo Leipzig vorgestellt.
„Im Fokus unseres wissenschaftlichen Austauschs stehen intensive Diskussionen von der Grundlagenforschung bis hin zu Updates aus der klinischen Dermato-Onkologie, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Ergebnissen mit personalisierten und präventiven Ansätzen einer interdisziplinären Behandlung“, betont Tagungspräsident Prof. Dr. Jan C. Simon, Leipzig, unterstützt von Prof. Dr. Mirjana Ziemer, Leipzig, und Prof. Dr. Manfred Kunz, Leipzig, sowie dem 1. Vorsitzenden der ADO Prof. Dr. Ralf Gutzmer, Minden und Bochum. „Wir sind schon gespannt, gemeinsam unsere Erfahrungen zu teilen, Ideen auszutauschen und unser individuelles Netzwerk zu erweitern.“
Der Einsatz immer ausgefeilterer Therapien bei verschiedenen Hautkrebsarten, innovative Behandlungsmöglichkeiten durch moderne medizinische Bildgebungsverfahren sowie zellbasierte Therapien wie CAR-T-Zelltherapien werfen neue Fragen auf: Wie können Nebenwirkungen minimiert werden? In welcher Reihenfolge sind die verschiedenen Therapien am besten wirksam? Der direkte wissenschaftliche und klinische Austausch bietet mit der Vorstellung neuer wissenschaftlicher Studien und Forschungsergebnisse, Diskussionen von Leitlinien sowie Hot Topics in der Dermato-Onkologie neue Impulse für Hautkrebs-Prävention, Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchungen wie das Hautkrebsscreening, Therapie und Nachsorge. Zu neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Hauttumore werden internationale Keynote Speaker mit herausragenden Vorträgen erwartet: Samuel Achilefu, Southwestern Medical Center, Dallas, Caroline Robert, Gustave Roussy Cancer Campus, Paris und James Larkin, Royal Marsden Hospital und Institute of Cancer Research, London.
Viele nutzten die Möglichkeit, den Kongress mit Abstracts zu aktuellen Arbeiten aus Forschung und Klinik aktiv mitzugestalten, so dass aus über 265 Abstracts ein breites Themenspektrum aus Freien Vorträgen und ePostern in das praxisbezogene Tagungsprogramm mit 45 wissenschaftlichen Sitzungen und 13 praxisbezogenen Workshops integriert werden konnte.
Besondere Highlights sind auch in diesem Jahr der mit 10.000 Euro dotierten 22. Deutschen Hautkrebspreis, der von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) und der Deutschen Hautkrebsstiftung vergeben wird, und die besondere Ehrung mit dem Fleur Hiege-Gedächtnispreis der Hiege-Stiftung – die Deutsche Hautkrebsstiftung.
Am Rande des Kongresses findet am letzten Kongresstag das bewährte Forum Hautkrebs als öffentliche Informationsveranstaltung statt, an der sich Erkrankte, Angehörige und alle Interessierten kostenfrei über aktuelle Entwicklungen und Behandlungsmöglichkeiten informieren können.
Alle Informationen sowie das Tagungsprogramm finden Sie auf der Kongress-Homepage.
Quelle: Pressemitteilung ADO-Kongress





