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Lonis Weltraumreise hilft Kindern beim Umgang mit Krebs

Kind und Elternteil nutzen die Web-App „Lonis Weltraumreise“, die Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren die Krebserkrankung eines Elternteils verständlich erklärt.

Quelle: © Universitätsklinikum Freiburg/ Mockuuup Studio

Lonis Weltraumreise hilft Kindern beim Umgang mit Krebs

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Erschienen in: onkologie heute

Die Web-App „Lonis Weltraumreise“ unterstützt Familien, in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist. Kinder zwischen fünf und neun Jahren lernen spielerisch und interaktiv, was eine Krebserkrankung bedeutet und wie Behandlungen wie Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie ablaufen. Die App fördert offene Gespräche, kindgerechtes Verstehen und stärkt das Miteinander in schwierigen Zeiten.

Wenn ein Elternteil an Krebs erkrankt, stehen viele Familien vor der Herausforderung, Kindern die Krankheit und die Behandlungsmöglichkeiten behutsam und verständlich näherzubringen. Die Web-App „Lonis Weltraumreise“ wurde entwickelt, um sie dabei zu unterstützen. Entstanden ist sie in gemeinsamer Arbeit von Professor*innen und Studierenden der Technischen Hochschule Augsburg sowie dem Angebot „Tigerherz … wenn Eltern Krebs haben“ am Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg. Die kostenfreie Anwendung erklärt Operation, Bestrahlung und Chemotherapie altersgerecht in einem geschützten digitalen Rahmen.

„Kinder möchten verstehen, was eine Krebserkrankung für ihre Familie bedeutet. Die App liefert dafür verständliche und verlässliche Informationen. Uns ist es wichtig, Familien zu ermöglichen, offen miteinander zu sprechen – ehrlich, kindgerecht und ohne Überforderung.“

Dr. Stefanie Pietsch, Psychoonkologin und akademische Mitarbeiterin in der Krebsberatungsstelle des Tumorzentrums Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg

Interaktive Lernwelt erleichtert Gespräche in der Familie

Die Web-App richtet sich an Kinder zwischen fünf und neun Jahren und führt sie über verschiedene Fantasie-Planeten, auf denen Protagonistin Loni unterschiedliche Aspekte der Erkrankung und Behandlung erkundet. Mit anschaulichen Bildern, einfachen Erklärungen und interaktiven Elementen unterstützt die Anwendung Kinder dabei, die Situation besser zu verstehen. Eltern und Kinder können die Inhalte gemeinsam nutzen, Fragen klären und Gefühle thematisieren. Die App wurde in enger Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen, Psychoonkolog*innen, Informatiker*innen und Gestalter*innen entwickelt und in einer Pilotstudie erprobt.

Tigerherz … wenn Eltern Krebs haben

Das Angebot „Tigerherz … wenn Eltern Krebs haben“ am Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg begleitet Familien, in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der gesamten Familie mit besonderem Augenmerk auf die Kinder. In Einzel- oder Gruppenangeboten erhalten Kinder und Jugendliche Raum, ihre Ängste, Gedanken und Gefühle auszudrücken. Ein Höhepunkt ist das Ferienprogramm, das den Tigerherz-Kindern unbeschwerte Erfahrungen in geschütztem Rahmen ermöglicht. Darüber hinaus richtet sich das Angebot auch an erkrankte Eltern, Angehörige sowie Fachkräfte und Interessierte. Alle Angebote sind kostenfrei.

Quelle: Pressemitteilung Universitätsklinikum Freiburg

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