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Prof. Dr. Christian Buske erhält Jan Gösta Waldenström Preis

Das Bild zeigt Prof. Dr. Christian Buske, der mit dem Jan Gösta Waldenström Preis ausgezeichnet worden ist.

Prof. Dr. Christian Buske erhält Jan Gösta Waldenström Preis

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Erschienen in: onkologie heute

Der Morbus Waldenström ist ein langsam wachsender Tumor der Lymphdrüsen, ein sogenanntes Lymphom, das mit derzeit vorhandenen Standardtherapien nicht geheilt werden kann. Professor Dr. Christian Buske, Ärztlicher Direktor des Instituts für Experimentelle Tumorforschung am Universitätsklinikum Ulm (UKU), setzt sich seit vielen Jahren für die Erforschung und bessere Behandlung der Erkrankung ein. Ende Oktober wurde er beim 11. Internationalen Workshop für den Morbus Waldenström in Madrid mit dem internationalen Jan Gösta Waldenström Preis für seine Lebensleistung zur Verbesserung der Therapie von Patienten mit Morbus Waldenström ausgezeichnet.

Prof. Christian Buske gründete 2013 das Europäische Konsortium für den Morbus Waldenström (ECWM), welches er seitdem leitet. Durch den Zusammenschluss der europäischen Studiengruppen gelang es Prof. Buske, große internationale klinische Studien zu dieser Erkrankung durchzuführen. So etablierte er neue Therapien wie z. B. die Kombination Rituximab/Ibrutinib mit hoher Wirksamkeit und sehr guter Verträglichkeit und führte diese zur Zulassung in Europa und den USA. Aktuell bietet das Konsortium unter der Leitung von Prof. Buske in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Andreas Viardot und Dr. Alexander Grunenberg aus der Klinik für Innere Medizin III des UKU (Direktor Prof. Dr. Hartmut Döhner) verschiedene klinische Studien für den Morbus Waldenström an. Diese haben zum Ziel, die Erkrankung ohne Chemotherapie zu behandeln. „Durch eine gemeinsame Teamanstrengung vor Ort und auf europäischer Ebene ist es uns gelungen, für unsere Patientinnen und Patienten neue Therapieansätze in einem großen europäischen Studienprogramm zu testen und durch unsere Studienergebnisse maßgeblich die nationalen und europäischen Therapierichtlinien mitzugestalten“, sagt Prof. Dr. Buske.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung von Herrn Prof. Buske, die auch zeigt, dass unser Klinikum auf internationaler Ebene für unsere Lymphompatienten klinische Versorgung höchster Qualität anbietet“, betont Prof. Dr. Udo X. Kaisers, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Ulmer Universitätsklinikums. Prof. Dr. Thomas Wirth, Dekan der Medizinischen Fakultät, fügt hinzu: „Die Forschung im Bereich der Hämatologie/Onkologie gehört zu den Schwerpunkten im Forschungsprofil der Universität Ulm. Die Verleihung des Jan Gösta Waldenström Preises an Herrn Prof. Buske ist ein erneuter Beweis, dass die Universität Ulm in dem Bereich der klinischen Lymphomforschung weltweit eine Spitzenstellung einnimmt.“

Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikums Ulm

Bilderquelle: © Universitätsklinikum Ulm

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