Ophthalmologie » Sonstiges

»

Bonner Augenklinik Dardenne fusioniert mit hochkreuz Augenklinik

Dardenne Augenklinik Fusion

Quelle: Augenklinik Dardenne

Bonner Augenklinik Dardenne fusioniert mit hochkreuz Augenklinik

Aktuelles

Ophthalmologie

Sonstiges

mgb medizin Redaktion

Verlag

3 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Manchmal schreibt das Leben die schönsten Geschichten selbst: Vor vielen Jahren arbeiteten die Gründer der heutigen hochkreuz Augenklinik Seite an Seite mit ihren Kollegen in der Augenklinik Dardenne. Später wagten sie den Schritt in die Selbstständigkeit und bauten eine eigene augenärztliche Einrichtung auf. Nun schließt sich nach 22 Jahren der Kreis: Die hochkreuz Augenklinik wird Teil der Augenklinik Dardenne SE.

Kontinuität bei Standort und Team

Patienten können sich wie in gewohnter Umgebung untersuchen lassen und treffen ihre behandelnden Ärzte und das bekannte Team. Für sie ändert sich nichts an äußeren Umständen und etablierten Prozessen. Gleichzeitig erweitert sich das Leistungsspektrum mit mehr Service und medizinischen Möglichkeiten.

Der bisherige Inhaber Erbil Türkdamarwird den Standort künftig als leitender Arzt begleiten und auch seine Patienten weiterhin persönlich betreuen. Er sagt: „Mir ist es wichtig, dass unsere Patienten und Mitarbeitenden wissen: Das, was sie an unserem Standort schätzen, bleibt erhalten. Wir haben uns für diesen Schritt entschieden, weil wir davon überzeugt sind, dass wir gemeinsam die besten Voraussetzungen für die Zukunft schaffen.“

Neues Kompetenzzentrum

Auch für die Augenklinik Dardenne steht die langfristige Sicherung hochwertiger augenmedizinischer Versorgung in der Region im Vordergrund. „Uns verbindet nicht nur die Augenheilkunde, sondern auch eine gemeinsame Geschichte“, so Prof. Dr. Alireza Mirshahi, Direktor der Augenklinik Dardenne. „Wir kennen uns seit vielen Jahren, schätzen die Arbeit des jeweils anderen und teilen dieselben Vorstellungen von Medizin, Qualität und dem Umgang mit Menschen. Deshalb fühlt sich dieser Schritt auch wie ein Wiedersehen alter Weggefährten an.“

Die Zusammenführung beider Einrichtungen soll den Standort langfristig stärken. Patienten profitieren künftig von der größeren medizinischen Struktur, während die persönliche Betreuung erhalten bleibt.

Zukunftsorientierter Arbeitgeber für die Region

Auch für die Mitarbeitenden eröffnet die neue Konstellation zusätzliche Perspektiven in Form von Fortbildungsmöglichkeiten, Entwicklungschancen und moderne Arbeitsstrukturen, welche die Kliniken künftig noch stärker ausbauen wollen. „Gerade in Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und medizinische Versorgung langfristig sicherzustellen, sind stabile und richtungsweisende Strukturen wichtiger denn je“, so Dr. Thomas Haupt, Kaufmännischer Leiter der Augenklinik Dardenne „Gemeinsam können wir diese Herausforderungen besser meistern und gleichzeitig das bewahren, was unsere Patienten an uns schätzen.“

Die Verantwortlichen beider Einrichtungen sind sich deshalb einig: Der Zusammenschluss ist kein Abschied von Bewährtem, sondern ein gemeinsamer Aufbruch in die Zukunft. „Was zusammengehört, findet wieder zusammen“, so Haupt.

Quelle: Augenklinik Dardenne, Pressemitteilung 8. Juli 2026

Bild: Augenklinik Dardenne

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Einzeldosis-Ampulle mit Spritze auf einer hellen Oberfläche

Erster HPV-Atlas Deutschland: Sechs Empfehlungen für bessere Prävention

Aktuelles

Der erste Deutschland-Atlas zu Humanen Papillomviren zeigt: Die Impfung dagegen ist ein hochwirksames Instrument der Krebsprävention, wird aber bisher nicht ausreichend genutzt. Nur 55 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 36 Prozent der Jungen sind komplett geimpft. Sechs Strategien sollen es ändern – von einer nationalen Präventionsstrategie bis zu einem digitalen Impfregister.

Onkologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Schild mit der Aufschrift „Bundesministerium für Gesundheit“ vor blauem Himmel mit Wolken

Cochrane Deutschland Stiftung: Fachkreise fordern Bundesregierung zur Weiterfinanzierung auf

Berufspolitik

In der Fachwelt stoßen die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, die Cochrane Deutschland Stiftung ab 2028 nicht mehr zu fördern, auf Kritik. Fachgesellschaften und die AWMF fordern eine Weiterfinanzierung und warnen vor Qualitätseinbußen.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Person mit weißem Langstock überquert eine Straße

Reha blinder und sehbehinderter Menschen – DBSV fordert Studiengang

Berufspolitik

Anlässlich des Tags des weißen Stockes hat der DBSV einen Bachelor-Studiengang für Rehabilitation bei Sehbeeinträchtigung und Blindheit gefordert. Er soll dem Fachkräftemangel begegnen, unter dem Betroffene in manchen Regionen bis zu ein Jahr auf Reha-Schulungen warten.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen