Ophthalmologie » Vorderer Augenabschnitt

»

Hornhautspezialist Johannes Menzel-Severing zum Professor ernannt

Porträt PD Dr. med. Dr. rer. nat. Johannes Menzel-Severing

Quelle: © Johannes Menzel-Severing

Hornhautspezialist Johannes Menzel-Severing zum Professor ernannt

Aktuelles

Ophthalmologie

Vorderer Augenabschnitt

mgb medizin Redaktion

Verlag

3 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf würdigt wissenschaftliche und akademische Leistungen des Leiters der Hornhautchirurgie der Augenklinik Dardenne

Bonn, 29.10.2026 – Besondere Anerkennung für einen ausgewiesenen Experten der Hornhautchirurgie: Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat PD Dr. med. Dr. rer. nat. Johannes Menzel-Severing die Bezeichnung „Außerplanmäßiger Professor“ verliehen. Der Augenarzt und Wissenschaftler leitet die Abteilung für Hornhautchirurgie an der Augenklinik Dardenne in Bonn. Die Universität Düsseldorf würdigt mit der Ernennung seine langjährige wissenschaftliche Arbeit sowie sein Engagement in Forschung und universitärer Lehre.

Prof. Dr. Dr. Johannes Menzel-Severing verfügt über umfassende Erfahrung in der Diagnostik und operativen Behandlung von Hornhauterkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit liegt auf der Hornhauttransplantation, insbesondere der sogenannten Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty (DMEK). Bei diesem modernen Operationsverfahren werden die erkrankten inneren Zellschichten der Hornhaut durch gesundes Spendergewebe gezielt ersetzt.

Langjährige Erfahrung in der Hornhauttransplantation

Seine medizinische und wissenschaftliche Ausbildung führte Menzel-Severing unter anderem nach Aachen, London und Erlangen. Im Jahr 2019 habilitierte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit einer kumulativen Habilitationsschrift zum Thema „DMEK-Transplantatvorbereitung“. Bereits 2018 übernahm er die ärztliche Leitung der Lions Hornhautbank NRW am Universitätsklinikum Düsseldorf. Dort beschäftigte er sich intensiv mit der Gewinnung, Aufbereitung und Bereitstellung von Spenderhornhäuten für Transplantationen. Seine langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet bringt er heute in die Leitung der Hornhautchirurgie der Augenklinik Dardenne ein.

Forschung und Lehre als wichtige Bestandteile seiner Tätigkeit

Neben seiner klinischen Arbeit engagiert sich Menzel-Severing weiterhin in der universitären Lehre und medizinischen Forschung. An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unterrichtet er Studierende unter anderem im Rahmen der „Blockwoche Augenheilkunde“ sowie in einem Wahlfach mit dem Schwerpunkt Problemorientiertes Lernen (POL).

Auch wissenschaftlich widmet er sich aktuellen Fragestellungen der Hornhautmedizin. Gemeinsam mit Forschenden aus dem Labor für experimentelle Ophthalmologie und dem Institut für Virologie arbeitet er an Projekten zum Hornhaut-Crosslinking und zur Pathophysiologie der Fuchs-Endotheldystrophie.

Wissenschaftliche Kompetenz für die Patientenversorgung

Die Verbindung von operativer Erfahrung, wissenschaftlicher Forschung und universitärer Lehre ist ein wichtiger Bestandteil moderner Augenheilkunde. Neue Erkenntnisse über Hornhauterkrankungen und die Weiterentwicklung chirurgischer Verfahren können dazu beitragen, Behandlungsmöglichkeiten kontinuierlich zu verbessern.

Mit der Ernennung von Johannes Menzel-Severing zum außerplanmäßigen Professor wird die wissenschaftliche Expertise eines Arztes anerkannt, der seine Kenntnisse sowohl in der Forschung und Ausbildung angehender Mediziner als auch in der Versorgung von Patientinnen und Patienten einbringt.

Über die Augenklinik Dardenne SE:

Die Augenklinik Dardenne in Bonn-Bad Godesberg gilt als die „Wiege der modernen Katarakt-Chirurgie“ und zählt zu den größten Zentren für Augenheilkunde in Deutschland. Jährlich werden über 15.000 Operationen durchgeführt. Das weit umfassende Leistungsspektrum steht sowohl privat- als auch gesetzlich Versicherten zur Verfügung. Der Patient steht in der Klinik im Mittelpunkt, und alle Komponenten sind danach ausgerichtet. Die Augenklinik Dardenne unter der Leitung von Prof. Dr. Alireza Mirshahi und Dr. Thomas Haupt verpflichtet sich zu maximaler Qualität und Hygiene. Die fachliche und menschliche Kompetenz des Ärzteteams kommt dem Patienten ebenso zugute wie das Konzept des Hauses, da es räumlich für eine individuelle und persönliche Atmosphäre sorgt. Die reizvolle Kombination aus Altbau und moderner Architektur sind aus dem Bad Godesberger Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Eine Synergie aus „Klinik und Praxis in einem – für alle Krankenkassen“ ermöglicht umfassenden Service und beste Betreuung unter einem Dach.

Quelle: Augenklinik Dardenne SE

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Handschlag über einem Schreibtisch als Symbol für eine Kooperation

Krebsprävention: DKFZ und BIPS bündeln ihre vereinten Kräfte

Aktuelles

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) möchten ihre Zusammenarbeit in der Krebsprävention deutlich ausbauen. Ein Memorandum of Understanding besiegelt erstmals die fünfjährige Partnerschaft ab September 2026. Erste Projekte zum risikoadaptierten Prostatakrebs-Screening starten bereits in diesem Jahr.

Onkologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Smartphone-Netzhautuntersuchung bei einer Frau in Indien im Screening auf diabetische Retinopathie

Smartphone als Netzhautkamera – Neue Chancen für die globale Augenversorgung

Aktuelles

Smartphones könnten künftig eine wichtige Rolle spielen, Augenerkrankungen frühzeitig zu erkennen, wo spezialisierte augenärztliche Infrastruktur nur eingeschränkt verfügbar ist. Ein internationales Team unter Federführung des UKB hat den weltweiten Stand der Fundusbildgebung nun bewertet.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Ärztin zeigt einer älteren Patientin etwas auf einem Tablet

GeBeDi: Digitalisierung im Gesundheitswesen muss Vertrauen verdienen

Berufspolitik

Mit einer Pressekonferenz und einer symbolischen Aktion vor dem Bundesgesundheitsministerium hat sich die Initiative „Gesundheit Besser Digitalisieren“ (GeBeDi) vorgestellt. Ihr Ziel: eine Digitalisierung, die Behandlungen verbessert, Patientenrechte stärkt und im Alltag funktioniert.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen