Ophthalmologie » Hinterer Augenabschnitt

»

Klinischer Forschungspreis 2026 für AMD-Forscher Lukas Goerdt

Preisverleihung des klinischen Forschungspreises 2026 an Dr. Lukas Goerdt.

Quelle: © DOG Kongress

Klinischer Forschungspreis 2026 für AMD-Forscher Lukas Goerdt

Aktuelles

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

mgb medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Preisverleihung auf dem DOG-Kongress

Für seinen besonderen wissenschaftlichen Einsatz für die Verbesserung der Diagnostik bei altersabhängiger Makula-Degeneration erhält Dr. Lukas Goerdt den klinischen Forschungspreis 2026 der PRO RETINA Deutschland e. V., der PRO RETINA-Stiftung zur Verhütung von Blindheit und der Retina Suisse. Ermittelt wurde der Preisträger von einer Jury aus Wissenschaftlern verschiedener Universitäten. Auf dem DOG-Kongress in Berlin überreichten den Preis Susanne Trudel, Retina Suisse, und Carsten Schmeißer, Vorsitzender des Vorstands der PRO RETINA-Stiftung zur Verhütung von Blindheit.

Die Jury war sich einig, dass Dr. Lukas Goerdt mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung früher diagnostischer und prognostischer Marker bei AMD leistet. In seiner Laudatio erklärte Prof. Dr. Mathias Seeliger, Forschungsvorstand der PRO RETINA-Stiftung zur Verhütung von Blindheit: „Dr. Lukas Goerdt hat durch eine Reihe herausragender wissenschaftlicher Arbeiten wesentliche Beiträge zum Verständnis der Pathophysiologie und funktionellen Relevanz struktureller Biomarker bei altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) geleistet. Die hier prämierten Arbeiten zeichnen sich durch eine innovative Kombination aus multimodaler Bildgebung, quantitativer Analyse und funktioneller Validierung aus und adressieren zentrale Fragestellungen der translationalen Netzhautforschung.“

Dario Madani, Geschäftsführer von PRO RETINA, ergänzte im Hinblick auf die Relevanz der Forschungen von Dr. Goerdt für die Betroffenen: „Die Arbeiten von Dr. Goerdt werden sich zweifellos sehr positiv für die betroffenen Patienten auswirken – hinsichtlich der Diagnostik und Therapie von AMD und anderer Makulopathien. Damit schenkt Dr. Goerdt Menschen mit Makula-Erkrankungen die Hoffnung, dass auch für ihre Erkrankungen weitere wirkungsvolle Therapien entwickelt werden.“

Quelle:

PRO RETINA Deutschland e. V.
Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenerationen

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Porträt von Prof. Volker Busskamp.

Medizin-Nobelpreis 2026: Wie Optogenetik in Bonn zur Netzhautforschung beiträgt

Aktuelles

Die mit dem Medizin-Nobelpreis 2026 ausgezeichnete Optogenetik eröffnet neue Möglichkeiten für die Analyse neuronaler Netzwerke und degenerativer Netzhauterkrankungen. Prof. Volker Busskamp ordnet die Bedeutung der Technologie für die ophthalmologische Forschung ein.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen
Eröffnungsveranstaltung des DOG-Kongresses 2026 zum Leitthema „Augenheilkunde ohne Grenzen“.

Grenzenlos vernetzt: DOG 2026 setzt Impulse für bessere Versorgung

Kongress

Mit 4.657 Teilnehmenden stand die DOG 2026 ganz im Zeichen der internationalen Zusammenarbeit. Unter dem Motto „Augenheilkunde ohne Grenzen“ diskutierten Teilnehmende neue Wege für Vernetzung, Wissenstransfer und zukunftsorientierte Patientenversorgung.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Die Albrecht-von-Graefe-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die DOG vergibt und wird laut Statuten alle zehn Jahre „demjenigen zuerkannt, der sich unter den Zeitgenossen – ohne Unterschied der Nationalität – die größten Verdienste um die Förderung der Ophthalmologie erworben hat.“ Die Auswahl erfolgte in einem mehrstufigen Verfahren und wurde durch die DOG-Mitgliederversammlung bestätigt. Albrecht von Graefe entwickelte 1857 eine neue Operationsmethode bei Grünem Star. Erster Träger der Albrecht-von-Graefe-Medaille war 1886 Hermann von Helmholtz, der den Augenspiegel zur Untersuchung des Augeninneren erfand. In 2016 wurde die Albrecht-von-Graefe-Medaille zuletzt an Professor Dr. med. Dr. h.c. mult. Eberhart Zrenner für seine Forschungsarbeiten zur Netzhautfunktion sowie für die Entwicklung des elektronischen Retina-Implantats verliehen, das blinden Menschen mit Retinitis pigmentosa ein orientierendes Schwarz-Weiß-Sehen ermöglicht.

DOG verleiht Alan Bird die Albrecht-von-Graefe-Medaille

Kongress

Die DOG hat den britischen Retina-Spezialisten Alan C. Bird mit der Albrecht-von-Graefe-Medaille ausgezeichnet. Die höchste Ehrung der Fachgesellschaft würdigt seine wegweisenden Beiträge zur Erforschung von Netzhauterkrankungen und zur modernen Retina-Medizin.

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

Beitrag lesen