Ophthalmologie » Hinterer Augenabschnitt

»

Neue Spritze soll Zelltherapien am Auge ermöglichen

Neue Spritze soll Zelltherapien am Auge ermöglichen

Aus der Industrie

Ophthalmologie

Hinterer Augenabschnitt

1 MIN

Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Die Hochschule Biberach (HBC), die cellerata GmbH (Ulm) und die Activoris Medizintechnik GmbH (Gemünden) kooperieren bei der Entwicklung eines Applikationssystems zur präzisen und sicheren intravitrealen Applikation lebender Zellen. Ziel ist die Weiterentwicklung der opherra®-Technologie, um Zellsuspensionen in kleinen Volumina exakt und reproduzierbar ins Auge zu injizieren. Ein präklinisches Pilotprojekt zur Geräteentwicklung und -testung ist initiiert; eine Ausweitung auf weitere Forschungspartner wird geprüft.

Das Vorhaben adressiert den Bedarf an geeigneten Applikationssystemen für Zell- und Gentherapien bei degenerativen Netzhauterkrankungen wie AMD, Glaukom und Retinitis pigmentosa. Die Entwicklung wird vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Für fachliche Rückfragen steht Prof. Dr. Katharina Zimmermann (HBC, Pharmakologie) zur Verfügung: zimmermann@hochschule-bc.de

Quelle: Hochschule Biberach, 1. Oktober 2025

Bildquelle: © YiuCheung – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

XR Brille im Test

Extended-Reality-Brille gleicht Sehbehinderung aus

Aktuelles

„Wir entwickeln ein System, das visuelle Informationen automatisch erkennt, vergrößert, kontrastreicher darstellt oder vorliest – und sich so an die individuellen Sehbedürfnisse anpasst“, sagt Prof. Rainer Stiefelhagen vom Zentrum für Digitale Barrierefreiheit.

Ophthalmologie

Sonstiges

Beitrag lesen

Neue Erkenntnisse zu Auslöser des Sjögren-Syndroms

Studien

Der Entzündungs-Botenstoff Interferon-Alpha kann die sogenannte Sjögren-Krankheit auslösen, eine entzündliche Autoimmun-Erkrankung. Das zeigt eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) sowie der Universitäten Bonn, Edinburgh und Newcastle.

Ophthalmologie

Uveitis und Immunologie

Beitrag lesen
Neurologen der MHH betrachten eine Probe

Durch Nachweis von Sehnerventzündung: Mehr MS-Diagnosen

Studien

Die Schädigung des Sehnervs als neu hinzugefügtes Diagnose-Kriterium bei Multipler Sklerose (MS) hat der Früherkennung von MS auf die Sprünge geholfen: Ein Forschungsteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hat untersucht, wie sich die 2024 überarbeiteten McDonald-Kriterien auf Erstdiagnosen in Deutschland ausgewirkt haben.

Ophthalmologie

Uveitis und Immunologie

Beitrag lesen