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Charité bleibt Deutschlands beste Medizinfakultät laut THE-Ranking

Charité Campus in Berlin Hauptgebäude

Quelle: Adobe Stock / nmann77

Charité bleibt Deutschlands beste Medizinfakultät laut THE-Ranking

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: CONCEPT Ophthalmologie

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin behauptet auch im Jahr 2026 ihre Position als führende Medizinfakultät Deutschlands. Im aktuellen „World University Subject Ranking“ des Magazins Times Higher Education (THE) erreicht die Charité im Bereich „Medical and Health“ Platz 29 von weltweit 1.230 Hochschulen und steht damit weiterhin an der Spitze der deutschen Universitäten. Innerhalb der EU nimmt sie nach dem Karolinska Institutet (Schweden) sogar den zweiten Platz ein.

Prof. Dr. Joachim Spranger, Dekan der Charité, betont die Bedeutung dieses Erfolgs:

„Wir sind erneut unter den Top 30 weltweit – das ist erfreulich und belegt die herausragende Stellung der Charité als Forschungs- und Lehreinrichtung im Land Berlin. Das Ranking zeigt eindrücklich, dass wir nicht nur national, sondern auch international zu den besten Ausbildungs- und Forschungsstätten gehören.“

Seinen besonderen Dank richtet Prof. Spranger an die Mitarbeitenden der Charité:

„Mein Dank gilt all jenen Charité-Mitarbeiter:innen, die diesen Erfolg mit ihrem großen Engagement trotz der derzeit herausfordernden Rahmenbedingungen möglich gemacht haben.“

Gleichzeitig weist die Charité auf die wachsenden Herausforderungen hin: Die langjährige Spitzenstellung könne nur durch eine kontinuierliche politische Unterstützung gesichert werden. Prof. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité, warnt vor den Risiken weiterer Einsparungen:

„Wir müssen feststellen, dass sich die Charité als Wissenschaftseinrichtung einem zunehmend harten nationalen und internationalen Wettbewerb stellen muss. Noch schaffen wir sehr gute Resultate und gleichen Einsparungen aus eigener Kraft aus. In anderen Ländern, auch in anderen Bundesländern, wird intensiv in Wissenschaft und Forschung investiert, die positiven Ergebnisse sind klar erkennbar. Die deutlich abnehmende finanzielle Unterstützung vonseiten des Landes Berlin engt die Spielräume der Charité immer mehr ein und schadet damit nachhaltig der Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts.“

Kroemer warnte vor den Folgen einer mangelnden politischen Unterstützung:

„Wenn die politischen Entscheidungsträger diese Entwicklung nicht überdenken, ist unausweichlich, dass Berlin den Spitzenplatz in der Universitätsmedizin in den nächsten Jahren verlieren und damit als Wissenschaftsstandort unattraktiver werden wird.“

Als gemeinsame medizinische Fakultät der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin zählt die Charité mit über 10.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten Ausbildungsstätten in Europa. Über 5.700 Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen treiben wegweisende Entwicklungen sowohl in der grundlagenorientierten als auch der patientennahen Forschung voran. Die Drittmitteleinnahmen in Höhe von über 277 Millionen Euro und zahlreiche nationale und internationale Kooperationen unterstreichen die Forschungsstärke der Berliner Universitätsmedizin.

Das THE-Ranking bewertet Universitäten weltweit nach strengen Kriterien, insbesondere Lehrqualität, Forschungsumfeld, Industriepartnerschaften und Internationalität. Die Charité schneidet insbesondere in den Bereichen Forschungsqualität sowie Industriekooperationen und Patentarbeit überdurchschnittlich ab. Weitere Infos zum THE World University Ranking 2026 und zur Methodik sind auf der Website der Charité zu finden.

Quelle: Charité

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