Eine Auswahl bedeutsamer Krankheitsbilder mit praktischen Empfehlungen
In diesem Beitrag wird eine Auswahl wichtiger Hauttumoren besprochen, mit denen Kinder, darunter auch viele Säuglinge, in der kinderdermatologischen Sprechstunde vorgestellt werden. Dabei wird auf die Dignität, die Prognose, das Potenzial für Komplikationen und die Behandlungsbedürftigkeit der Tumoren eingegangen. Hieraus werden praktische Empfehlungen zum Prozedere abgeleitet.
Zusammenfassung
Die vielfältigen Hauttumoren sind eines der wichtigsten Themen in der pädiatrischen Dermatologie. Ihr Spektrum, ihre Häufigkeit und ihre Ursachen unterscheiden sich erheblich vom Erwachsenenalter. Maligne Tumoren der Haut sind bei Kindern selten, jedoch können auch benigne Entitäten mit Komplikationen einhergehen oder gelegentlich mit erblichen Syndromen oder anderen Systemerkrankungen assoziiert sein. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, den aktuellen Wissensstand über einige häufige und bedeutsame Tumoren des Kindesalters mit ihren Besonderheiten und den daraus resultierenden Implikationen für diagnostische Maßnahmen und Therapieindikationen zu referieren. Im Einzelnen werden das infantile Hämangiom und seine Differenzialdiagnosen, die kongenitale Dermoidzyste, das plexiforme Neurofibrom, das juvenile Xanthogranulom, das idiopathische faziale aseptische Granulom, das Pilomatrikom, der Spitz-Nävus und das kindliche Melanom näher besprochen.
Autor: Prof. Dr. med. Henning Hamm (Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Universitätsklinikum Würzburg)
Der Originalbeitrag zu diesem Thema wurde veröffentlicht in pädiatrische praxis 2026; 104 (4): 557–572.
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