Urologie » Sonstiges

»

Dunja Dehne ist neue Urologie-Chefärztin am EKW

Prof. Dr. Helmut Haas (Foto: Ronny Reimann)

Dunja Dehne ist neue Urologie-Chefärztin am EKW

Personalia

Urologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: UroForum

Seit September 2025 leitet Dr. Dunja Dehne als Chefärztin die Klinik für Urologie und Kinderurologie am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW). Bereits seit Juli 2025 hatte sie die kommissarische Leitung inne und war zuvor als Leitende Oberärztin im EKW tätig. Sie folgt auf Prof. Dr. Hans-Werner Gottfried, der altersbedingt aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist.

Dr. Dehne ist Fachärztin für Urologie und Chirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Medikamentöse Tumortherapie, Spezielle Kinder- und Jugendurologie sowie Rettungsmedizin. Nach ihrem Medizinstudium in Berlin und Göttingen war sie über 26 Jahre am Klinikum Oldenburg tätig – dort in den Bereichen Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie Urologie und Kinderurologie, zuletzt als Oberärztin. Weitere Stationen führten sie ans Klinikum Hann. Münden und ans Klinikum Kassel, wo sie jeweils als Leitende Oberärztin tätig war. Seit 2022 ist sie im EKW, zunächst als Oberärztin, dann als Leitende Oberärztin.

Ihre klinischen Schwerpunkte liegen in der offenen Tumorchirurgie der Harnblase, Niere, Hoden und Prostata, in der Kinderurologie sowie in komplexen Revisionseingriffen nach urologischen Voroperationen. Durch ihre Doppelqualifikation als Urologin und Viszeralchirurgin kann Dr. Dehne insbesondere große onkologische Eingriffe und komplexe interdisziplinäre Fälle abdecken.

Sie betont die individuelle Patientenbetreuung am EKW: “Der Vorteil unseres Hauses ist die Individualität unserer Therapie. Der Patient lernt bei großen Operationen immer seinen Operateur vor der Operation kennen, die Angehörigen werden sofort nach erfolgter OP telefonisch kontaktiert”, sagt Dr. Dunja Dehne. “Wir haben hier sehr viele Patienten, die wir seit Jahren persönlich kennen und dementsprechend individuelle und patientenorientierte Therapien anbieten können.”

Zum Start ihrer Chefarzttätigkeit konnte Dr. Dehne Herrn Thomas Jansen, Facharzt für Urologie und Viszeralchirurgie, vom Universitätsklinikum Oldenburg als Leitenden Oberarzt gewinnen. Herr Jansen wird ab November insbesondere den Bereich der roboterassistierten Chirurgie (Da Vinci-System) verantworten.

Die Klinik für Urologie und Kinderurologie am EKW versorgt jährlich rund 2.900 stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten operativ und diagnostisch. Das Spektrum umfasst die gesamte Urologie einschließlich moderner Verfahren wie Da Vinci-gestützte Chirurgie, Prostata- und Nierensteinlaser, flexible Videozystoskopie, MRT-Fusionsbiopsie und digitalem Röntgenarbeitsplatz.

Quelle: Pressemitteilung Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende 

Bildquelle: Ronny Reimann

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt im blauen Kittel mit verschraenkten Armen und Stethoskop im Klinikflur als Symbol fuer Arbeiten und Weiterbildung in einer Rehabilitationsklinik

Arbeiten und Weiterbildung in einer Rehabilitationsklinik

Fachartikel

Urologische Weiterbildung geht auch in der Reha: In rund 30 Rehakliniken mit uro(onko)logischem Schwerpunkt sind teils Weiterbildungszeiten (6–24 Monate) möglich. Der Alltag ist strukturierter als im Akuthaus, mit fitten Rehabilitanden, langen Aufnahme-/Entlassgesprächen und Fokus auf Sozialanamnese und Erwerbsfähigkeit. Diagnostik und Eingriffe sind begrenzt – dafür bleibt mehr Zeit für Kommunikation.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Über 25.000 Roboter-assistierte Prostataektomien freut sich das Gronauer OP-Team. © St. Antonius-Hospitals Gronau/Öffentlichkeitsarbeit/Unternehmenskommunikation

25.000 Roboter-assistierte Prostatektomien im St. Antonius-Hospital Gronau

News

Die Klinik für Urologie, Urologische Onkologie und Roboter-assistierte Chirurgie des St. Antonius-Hospitals Gronau berichtet über einen neuen Rekord. Mit 25.000. roboterassistierten radikalen Prostatektomie (RARP) zählt das Gronauer Zentrum zu den weltweit erfahrensten Einrichtungen für die operative Behandlung des Prostatakarzinoms mit dem da-Vinci-Operationssystem.

Urologie

Operative Urologie

Beitrag lesen
Sichtlich belasteter Mann sitzt am Bettrand und haelt den Kopf in den Haenden als Symbol fuer erektile Dysfunktion 2026 und neue Therapieoptionen

Erektile Dysfunktion 2026 – gibt es etwas Neues?

Fachartikel

Erektile Dysfunktion 2026: Wirklich Neues gibt es laut Überblick kaum – Standard bleiben PDE‑5‑Hemmer, ergänzt durch SKAT/SKIT und Vakuumhilfen. Die EAU‑Leitlinie 2026 betont die kardiovaskuläre Risikoeinschätzung in der Diagnostik. ESWT, PRP, Stammzell‑/Gentherapie oder Botox gelten weiter als experimentell/allenfalls schwach empfohlen.

Urologie

Sexuelle Funktionsstörungen

Erektile Dysfunktion

Beitrag lesen