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Gesundheitsministerin Nina Warken kündigt GOÄ-Regelungsentwurf für Mitte 2026 an

Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt kündigt fairen Beitrag zu GOÄ-Fachgesprächen an. (Foto: BÄK)

Gesundheitsministerin Nina Warken kündigt GOÄ-Regelungsentwurf für Mitte 2026 an

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Erschienen in: UroForum

Nach jahrzehntelangem Stillstand scheint nun Bewegung in die Umsetzung der neuen Gebührenordnung für Ärzte zu kommen. Gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt kündigte sie den Start der Umsetzung der neuen GOÄ an. Wann können Urologen mit ihr abrechnen?

„Wir gehen jetzt in die Gespräche auf Fachebene und sind dafür im Haus auch gut aufgestellt. Der Arbeitsprozess ist aufgesetzt und die GOÄ-Reform geht jetzt in die Umsetzung. Bis zur Vorlage eines Regelungsentwurfs von uns wird es sicherlich noch bis Mitte 2026 dauern, bis zum Kabinettsbeschluss wird es dann weiteren Abstimmungsbedarf geben und danach sind die Beratungen im Bundesrat abzuwarten“, sagte Warken dem Ärzteblatt. Konkret heißt das: Der Beginn ist gemacht, aber der Weg zur Nutzung könnte trotzdem noch schwierig werden. Immerhin aber steht Ministerin Warken auf der Seite der Ärzte: „Ich sehe die Notwendigkeit der GOÄ-Reform. Es gab jahrelang keine Anpassung, daher leuchtet mir auch die Dynamisierung ein. Man hat den Beteiligten gesagt, sie sollen sich einigen. Das ist passiert, wir haben jetzt den geeinten Entwurf von Bundesärztekammer, PKV-Verband und Beihilfe.“

Positiv äußerte sich Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt zur Ankündigung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. „Die Ministerin schafft mit ihrer Ankündigung Klarheit für alle, die seit Langem auf diese überfällige Reform warten. Die gültige Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ist völlig veraltet. Die Reihe der Bundesgesundheitsminister, die trotz des offensichtlichen Reformbedarfs nicht tätig geworden sind, ist lang. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken steht zu ihrem Wort und setzt die Reform nun um. Es ist gut, dass sie dabei den von Bundesärztekammer und PKV-Verband in Abstimmung mit der Beihilfe erarbeiteten Entwurf aufgreifen will.“

Die Bundesärztekammer werde sich konstruktiv in die bevorstehenden Fachgespräche einbringen und dabei weiter auf den Dialog mit den ärztlichen Berufsverbänden und Fachgesellschaften sowie auf eine faire Zusammenarbeit mit dem PKV-Verband und der Beihilfe setzen.

Bildquelle: BÄK

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