Urologie » Sonstiges

»

Prof. Dr. Joachim Steffens gibt Chefarztposten am SAH ab

Prof. Dr. Joachim Steffens gab Anfang des Jahres nach 27 Jahren seinen Chefarztposten am SAH ab (Foto: St.-Antonius-Hospital)

Prof. Dr. Joachim Steffens gibt Chefarztposten am SAH ab

Personalia

Urologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: UroForum

27 Jahre prägte Prof. Dr. Joachim Steffens als Chefarzt und als Identifikationsfigur die Klinik für Urologie und Kinderurologie des St.-Antonius-Hospitals Eschweiler. In dieser Zeit baute er die Abteilung konsequent zu einer der führenden Anlaufstellen für Patientinnen und Patienten mit urologischen Problemstellungen in der Region aus. Zu Beginn des Jahres gab er die Leitung der Klinik ab.

Prof. Dr. Joachim Steffens studierte 1976-1982 Medizin an der Freien Universität Berlin und promovierte 1984 nach seiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistenzarzt im Klinikum Charlottenburg. 1989 schloss er seine Facharztprüfung in der Urologie ab. Später erwarb er außerdem die Zusatzbezeichnung „Andrologie“ und „Medikamentöse Tumortherapie“. 1996 wurde er Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie des St. Antonius-Hospitals Eschweiler.

Prof. Dr. Joachim Steffens gab Anfang des Jahres nach 27 Jahren seinen Chefarztposten am SAH ab (Foto: St.-Antonius-Hospital)
Prof. Dr. Joachim Steffens gab Anfang des Jahres nach 27 Jahren seinen Chefarztposten am SAH ab

Prof. Joachim Steffens gilt als einer der erfahrensten und bestbewerteten Urologen deutschlandweit.  Neben seiner klinischen Tätigkeit war er in verschiedenen Führungspositionen in zahlreichen Gesellschaften und Verbänden tätig. So hatte er unter anderem 2010 und 2011 das Amt des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Urologie inne.  Außerdem ist er Gründungsmitglied und Vorsitzender des 2022 gegründeten Arbeitskreises „Urologische Akutmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU).

Zum 31. Januar 2024 übergab er die Leitung für zwei Monate an seine Leitende Oberärztin Frau Dr. Britta Stransky, die ebenfalls schon seit 16 Jahren im Haus beschäftigt ist. Die Nachfolge trat am 1. April 2024 Dr. Gero Diefenbach an (UroForum berichtete).

Quellen: FU Berlin, SAH Eschweiler, UroForum

Bildquelle:© St.-Antonius-Hospital

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Arzt im blauen Kittel mit verschraenkten Armen und Stethoskop im Klinikflur als Symbol fuer Arbeiten und Weiterbildung in einer Rehabilitationsklinik

Arbeiten und Weiterbildung in einer Rehabilitationsklinik

Fachartikel

Urologische Weiterbildung geht auch in der Reha: In rund 30 Rehakliniken mit uro(onko)logischem Schwerpunkt sind teils Weiterbildungszeiten (6–24 Monate) möglich. Der Alltag ist strukturierter als im Akuthaus, mit fitten Rehabilitanden, langen Aufnahme-/Entlassgesprächen und Fokus auf Sozialanamnese und Erwerbsfähigkeit. Diagnostik und Eingriffe sind begrenzt – dafür bleibt mehr Zeit für Kommunikation.

Urologie

Sonstiges

Beitrag lesen
Über 25.000 Roboter-assistierte Prostataektomien freut sich das Gronauer OP-Team. © St. Antonius-Hospitals Gronau/Öffentlichkeitsarbeit/Unternehmenskommunikation

25.000 Roboter-assistierte Prostatektomien im St. Antonius-Hospital Gronau

News

Die Klinik für Urologie, Urologische Onkologie und Roboter-assistierte Chirurgie des St. Antonius-Hospitals Gronau berichtet über einen neuen Rekord. Mit 25.000. roboterassistierten radikalen Prostatektomie (RARP) zählt das Gronauer Zentrum zu den weltweit erfahrensten Einrichtungen für die operative Behandlung des Prostatakarzinoms mit dem da-Vinci-Operationssystem.

Urologie

Operative Urologie

Beitrag lesen
Sichtlich belasteter Mann sitzt am Bettrand und haelt den Kopf in den Haenden als Symbol fuer erektile Dysfunktion 2026 und neue Therapieoptionen

Erektile Dysfunktion 2026 – gibt es etwas Neues?

Fachartikel

Erektile Dysfunktion 2026: Wirklich Neues gibt es laut Überblick kaum – Standard bleiben PDE‑5‑Hemmer, ergänzt durch SKAT/SKIT und Vakuumhilfen. Die EAU‑Leitlinie 2026 betont die kardiovaskuläre Risikoeinschätzung in der Diagnostik. ESWT, PRP, Stammzell‑/Gentherapie oder Botox gelten weiter als experimentell/allenfalls schwach empfohlen.

Urologie

Sexuelle Funktionsstörungen

Erektile Dysfunktion

Beitrag lesen